Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Kunst und Architektur im Olympia-Park

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Kunst und Architektur im Olympia-Park

07.08.2012, 17:04 Uhr | dpa

Kunst und Architektur im Olympia-Park. Der Orbit bietet eine wunderbare Aussicht über den gesamten Olympia-Park.

Der Orbit bietet eine wunderbare Aussicht über den gesamten Olympia-Park. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Der Stahlturm Orbit, riesige Wachsmalstifte im Wasser, eine halb im Boden versunkene rote Telefonbox: Der Olympia-Park bietet nicht nur Sportfans jede Menge, sondern auch Kunst- und Architekturliebhabern.

Publikumsmagnet ist die von einem Getränkehersteller (Coca-Cola) gesponserte Beatbox, eine Art Pavillon. Dieser sieht aus wie ein Nest aus rot-weißen Kunststoffkissen, auf denen man wie auf einem Instrument spielen kann. Die Beatbox locke täglich mehr als 5000 Menschen an, sagt Asif Khan. Der Designer hat sie zusammen mit seiner Kollegin Pernilla Ohrstedt entworfen.

Vor dem nestartigen Gebäude stehen Dutzende Schaulustige Schlange, darunter auch der 33-jährige Andy. "Ein Freund hat mir die Beatbox empfohlen und gesagt, sie sei sehr cool. Das hat mich neugierig gemacht", erzählt der Brite. Die 51-jährige Hanneke, ebenfalls aus Großbritannien, hat die Schlange vor dem Pavillon gesehen. "Wenn hier so viele Leute anstehen, muss es gut sein", meint sie lachend. Bis zu 45 Minuten Wartezeit machen ihr nichts aus.

Olympia 2012 
Alle Entscheidungen live!

Mit dem Live-Ticker zu Olympia 2012 verpassen Sie keine Medaille! mehr

Die Idee der Beat Box: Sport, Architektur und Musik zusammenzubringen. Aufs Dach des Pavillons hinauf geht es auf einer sich spiralförmig hochwindenden Holzrampe. Rechts des Weges hängen die rot-weißen Kunststoff-Kissen. "Wenn man sie anfasst, kann man verschiedene Töne hören", verrät Khan. Etwa das Herzklopfen einer Athletin oder das Atmen eines Sportlers. Beim letzten Rechteck wird alles, was man unterwegs gehört hat, zu einem Song zusammengemischt.

Die Beatbox ist aber nicht nur ein Hörerlebnis, sondern auch etwas fürs Auge, von ihrem Dach aus kann man den Orbit sehen oder das Olympiastadion. "Und man hat die Gelegenheit, Schnappschüsse zu machen", sagt Khan. Der Panoramablick sei das lange Warten wert, findet auch die 40-jährige Helen. "Es hat sich gelohnt, hier raufzukommen, toll", sagt sie begeistert.

Die Beatbox ist nicht das einzige Kunst- oder Bauwerk auf dem Olympia-Park. Das auffälligste Konstrukt ist sicher der signalrote in sich verwundene Stahlturm Orbit, der vom Künstler Anish Kapoor und Ingenieur Cecil Balmond entworfen wurde. Von der Plattform, die den 115 Meter hohen Turm umgibt, bietet sich dem Besucher ein unverstellter Blick über das Olympia-Gelände. Zudem kann man ins Innere des Stadions gucken und die Skyline von London bewundern.

Ebenfalls ein Muss für jeden Besucher des Olympia-Parks ist die Schwimmhalle mit dem geschwungenen Dach von Star-Architektin Zaha Hadid. Auch die weiße Basketball-Arena, die auseinandergenommen und transportiert werden kann, ist einen Besuch wert. Ein weiterer Hingucker ist das Herzstück des Parks, das Olympiastadion. Die größte und teuerste Sportstätte, die aus 10 000 Tonnen Stahl besteht, ist wie ein Baukastensystem aufgebaut, man kann es zurückbauen.

Auch am Waterworks Fluss, einem Arm des Lea, der durch den Olympia-Park fließt, sollten sich Kunst-Neugierige umsehen. Im Wasser stehen riesige Wachsmalstifte, an denen die königliche Barkasse "Gloriana" angebunden ist. Eine der Brücken, die über den Fluss führt, ist unten verspiegelt, was viele Olympia-Besucher als beliebtes Foto-Sujet entdeckt haben. Ebenfalls augenfällig: Die neun Meter hohen Buchstaben RUN der Künstlerin Monica Bonvicini bei der Handball-Arena. Diese spiegeln am Tag die Umgebung und werden bei Dunkelheit beleuchtet.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal