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Fabian Hambüchen holt Silbermedaille am Reck

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Hambüchen holt Olympia-Silber am Reck

07.08.2012, 19:39 Uhr | dpa

Fabian Hambüchen holt Silbermedaille am Reck. Nach Bronze in Peking holte sich Fabian Hambüchen nun Silber in London.

Nach Bronze in Peking holte sich Fabian Hambüchen nun Silber in London. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Fabian Hambüchen hat sich in London mit Silber am Reck seinen Traum von einer erneuten Olympia-Medaille erfüllt.

Vier Jahre nach Bronze in Peking turnte er am Königsgerät seine Übung perfekt durch und wurde von den Kampfrichtern für seine exakte Ausführung verdient mit hohen Noten bedacht. Mit 16,400 Punkten musste sich der Ex-Weltmeister aus Wetzlar in einer hochklassigen Konkurrenz nur dem Niederländer Epke Zonderland beugen, der für seine Übung mit Ausgangswert 7,9 die Rekordmarke von 16,533 Punkten erhielt. Bronze ging an Peking-Olympiasieger Zou Kai aus China.

"Das ist ein Hammergefühl. Ich bin einfach überwältigt", sagte Hambüchen stolz. "Es war klar, das wird ein hammerhartes Finale. Es war eine gute Übung, ich bin froh, da durchgekommen zu sein." Die ganzen Qualen nach seinem Achillessehnenriss und dem langen Weg zurück hatten sich gelohnt. "Ich bin einfach wunschlos glücklich. Es war so ein hartes Jahr für mich. Das ist eine Superbelohnung für die Arbeit", kommentierte der Superstar lächelnd, "dieser zweite Platz steht über dem WM-Titel 2007."

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In der Vorbereitung auf das Finale hatte er sich mit Freundin Caroline, seinem Vater und seinem Onkel eine Auszeit im Seebad Brighton gegönnt. Hambüchen wollte den Kopf frei bekommen. Mit ganz individueller Vorbereitung hatte er sich konsequent auf diesen Tag konzentriert, der kleine Hüpfer beim Abgang spielte keine Rolle. "Ich hatte nicht diesen Favoritenstatus, von daher konnte ich locker rangehen", betonte der Reck-Weltmeister von 2007.

Der 24-jährige Hesse feierte damit nach langer Pause wegen einer Achillessehnen-Operation eine großartige Rückkehr auf die olympische Turnbühne. Mit ganz individueller Vorbereitung hatte er sich konsequent auf diesen Tag konzentriert und spielte seine mentale Stärke mit Bravour aus.

Unmittelbar nach dem nervenzehrenden Olympia-Ende wollten zunächst weder Hambüchen noch Doppel-Silbermedaillengewinner Marcel Nguyen von einer vermeintlich neuen Hierarchie im deutschen Turnen sprechen. "Keine Ahnung", sagte Nguyen, "ich habe Fabi auch die Daumen gedrückt." Sportdirektor Wolfgang Willam wertete Hambüchens Reck-Gala und Nguyens Doppel-Silber im Mehrkampf und am Barren als "bestes deutsches Turnergebnis seit der Wiedervereinigung".

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