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1899 Hoffenheim: Mit neuen Stars nach Europa

11.08.2012, 15:53 Uhr | t-online.de

Teamcheck 1899 Hoffenheim: Mit neuen Stars nach Europa. Jubelt Hoffenheim auch in der Bundesliga? (Quelle: imago)

Jubelt Hoffenheim auch in der Bundesliga? (Quelle: imago)

Von Jörg Runde

Der Dorfverein aus dem Kraichgau hat sein Saisonziel sogar auf dem Teambus verewigt: "HD-EL-1899" lautet das Nummernschild. Nach vier Spielzeiten im Mittelfeld der Bundesliga will die TSG Hoffenheim endlich in die Europa League einziehen. Um dieses Ziel zu erreichen wurden zahlreiche Stars verpflichtet. Im Teamcheck sagt t-online.de, warum es diesmal mit dem internationalen Geschäft klappt.

1. Personelle Situation

Der im Vorjahr von Dietmar Hopp ausgerufene Sparkurs gehört endgültig der Vergangenheit an. Statt eines angestrebten Personaletats von unter 30 Millionen Euro jährlich liegen die Kosten für die Mannschaft in der neuen Saison wieder deutlich drüber. Hochkarätige Neuzugänge wie Tim Wiese (30) und Eren Derdiyok (24) tragen ihren Teil dazu bei. Sie verbessern allerdings auch die Qualität des Kaders. Das gilt auch für die Jungstars Kevin Volland (20), Takashi Usami (20) und Joselu (22). Durch die Verpflichtung der routinierten Matthieu Delpierre (31) und Chris (32) gewinnt die Mannschaft zudem an Erfahrung. Sie machen das Team auch in der Breite besser. Schmerzhafte Abgänge hat die TSG nicht zu beklagen, der Wechsel von Publikumsliebling Tom Starke (31) zum FC Bayern tut nur den Fans weh. Fehleinkauf Ryan Babel (25) soll noch abgegeben werden.    

2. Stärken und Schwächen

1899 Hoffenheim verfügt in der Offensive über ein riesiges Potenzial. Spieler wie Eren Derdiyok, Firmino (20), Sejad Salihovic (26), Usami, Volland und Joselu dürften jede Bundesliga-Defensive vor Probleme stellen. Durch die Zugänge bieten sich zudem neue taktische Möglichkeiten. Trainer Markus Babbel kann sein Team nun nicht nur im favorisierten 4-2-3-1-System auf den Gegner loslassen, auch ein 4-4-2 ist jederzeit möglich. In beiden taktischen Grundausrichtungen offenbarte Hoffenheim in den bisherigen Testspielen allerdings defensive Schwächen. Vor allem die Innenverteidigung mit Marvin Comper (27), Isaac Vorsah (25), Jannik Vestergaard (21) oder Delpierre wirkt anfällig. Umso mehr wird es in der kommenden Spielzeit auf Tim Wiese ankommen. Auch wenn Starke seine Sache als 1899-Keeper immer sehr ordentlich machte - mit Wiese hat sich die TSG auf der Torwartposition deutlich verbessert.

3. Der Trainer

Markus Babbel hat als Cheftrainer und Manager in Personalunion ein großes Aufgabenfeld zu beackern. Bei der Bewältigung seines Jobs profitiert der 39-Jährige von der fachlichen Kompetenz seines Assistenten. Rainer Widmayer ist in Hoffenheim für die Trainingsgestaltung und die taktische Ausrichtung des Teams verantwortlich. Babbel übernimmt die wichtigen Ansprachen ans Team und die Öffentlichkeitsarbeit. Schon auf ihren vorherigen gemeinsamen Stationen klappte die Arbeitsteilung zwischen Babbel und Widmayer sehr gut. Vor allem bei Hertha BSC war das Duo im Mannschaftskreis zu 100 Prozent akzeptiert. In Hoffenheim verschaffte sich die Trainergemeinschaft gleich zu Dienstbeginn mit der zwischenzeitlichen Suspendierung von Salihovic viel Respekt. Fußballtaktisch setzen Babbel und Widmayer auf ein attraktives und aggressives Spiel gegen den Ball.     

4. Die Prognose

Die Saison 2012/2013 wird für 1899 Hoffenheim richtungsweisend sein. Findet das Team von Trainer Markus Babbel trotz des personellen Aufrüstens wieder nicht den Weg nach Europa, ist eine erneute Kurskorrektur des wankelmütigen Geldgebers Dietmar Hopp nicht ausgeschlossen. Der Druck auf Trainer und Mannschaft ist also groß. Die Qualität des Kaders gibt den Fans aber berechtigten Grund zur Hoffnung, dass es diesmal mit der Qualifikation für die Europa League reicht. Babbel ist jedenfalls optimistisch: "Natürlich messen wir uns nicht mit Borussia Dortmund oder Bayern München. Dahinter ist die Bundesliga aber sehr ausgeglichen. Alles, was dann kommt, ob Schalke, Leverkusen, Mönchengladbach oder Hannover, wollen wir versuchen, hinter uns zu lassen. Das ist mein Ziel." Die Prognose von t-online.de: 1899 Hoffenheim landet in der Abschlusstabelle auf Rang sechs.

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