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Deutsches Stab-Trio im Finale

08.08.2012, 17:41 Uhr | dpa

Deutsches Stab-Trio im Finale. Routinier Björn Otto genügte ein Sprung für die Qualifikation.

Routinier Björn Otto genügte ein Sprung für die Qualifikation. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Nach 16 Jahren liegt für die deutschen Stabhochspringer wieder eine Olympia-Medaille in der Luft. Im Formationsflug vereint erreichte das DLV-Trio in London souverän das Finale.

Wenn am Freitag 14 Stabartisten in die Luft gehen, sind der Wattenscheider Malte Mohr, Raphael Holzdeppe aus Zweibrücken und der EM-Zweite Björn Otto aus Dormagen dabei. Mohr und Routinier Otto reichte jeweils ein Sprung von 5,50 Meter; Holzdeppe, in Peking vor vier Jahren Olympia-Achter, musste in der anderen Qualifikationsgruppe schon 5,65 Meter meistern. Als Favorit gilt Europameister Renaud Lavillenie - doch die Deutschen wollen dem Kraftpaket aus Frankreich Paroli bieten.

"Ich habe eine gute Saisonbestleistung zu stehen. Da will ich mich natürlich auch gut verkaufen", sagte Mohr, der seine größten Erfolge bisher nur in der Halle feierte. "Ich hätte das jetzt mal verdient, denn ich habe noch keine Freiluft-Medaille", sagte der 26 Jahre alte Olympia-Debütant.

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Hobby-Pilot Björn Otto war mit dem "Testflug" auf der Olympia- Anlage zufrieden. Mit 34 Jahren will der EM-Zweite dieses Jahres in London etwas ganz Besonderes schaffen: Bei seinem ersten und wohl letzten Olympia-Start Edelmetall erobern. "Im Finale werden die Karten neu gemischt. Mein Ziel: Mit wenig Fehlversuchen hoch springen", meinte Otto und machte sich dann auf die Suche nach seiner Familie. "Die geistern hier irgendwo rum. Aber mein Vater kann sehr laut pfeifen", meinte der Biologiestudent mit dem Berufswunsch Verkehrspilot.

Holzdeppe musste zweimal anlaufen: 5,50 Meter, 5,65 - geschafft. Auch der Junior des deutschen Stab-Trios will am Freitag alles geben. "Klar träumt jeder von einer Medaille. Ich will versuchen, unter die ersten Fünf zu kommen", kündigte der 22-Jährige an, der schon vor vier Jahren Junioren-Weltmeister der U 20 war. Nur eins darf ihm im Finale auf keinen Fall passieren: "Vierter werden - und das höhengleich mit den Top Drei."

Von seinem Trainer Andrej Tiwontschik kann sich Youngster Holzdeppe ja mal erzählen lassen, was vor 16 Jahren so abging. Ganz nach dem Motto: "Es war einmal in Amerika." Tiwontschik holte damals in Atlanta Bronze - die letzte Olympia-Medaille für einen deutschen Stabartisten. Vielleicht können auch die Drei ihren Enkeln später von einem denkwürdigen Olympia-Flug berichten: "Es war einmal in London".

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