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Olympia-Ticker: Kenianer Rudisha pulverisiert Weltrekord

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Rudisha verbessert den eigenen Weltrekord

09.08.2012, 22:47 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Olympia-Ticker: Kenianer Rudisha pulverisiert Weltrekord. Alter und neuer Weltrekordhalter auf der Mittelstrecke: David Rudisha. (Quelle: dpa)

Alter und neuer Weltrekordhalter auf der Mittelstrecke: David Rudisha. (Quelle: dpa)

Topfavorit David Rudisha ist in Weltrekordzeit zur Goldmedaille über 800 Meter gelaufen. Der Weltmeister aus Kenia siegte bei den Olympischen Spielen in London in 1:40,91 Minuten und blieb damit eine Zehntelsekunde unter seiner eigenen Bestmarke, die er am 29. August 2010 im italienischen Rieti aufgestellt hatte. Wenn der Mittelstrecken-Star im einsamen Endspurt durchgezogen hätte, wäre womöglich sogar eine Zeit unter 1:40 Minuten möglich gewesen.

Silber ging an Nijel Amos aus Botswana (1:41,73), Bronze an Timothy Kitum aus Kenia (1:42,53). Alle Entscheidungen und Ergebnisse finden Sie im t-online.de-Live-Ticker

 (Quelle: t-online.de)

Zehnkampf: Freimuth bei Olympia-Debüt Sechster

Vier Jahre nach Bryan Clay hat Ashton Eaton erneut Olympia-Gold im Zehnkampf für die USA gewonnen. Der 24 Jahre alte Weltrekordler setzte sich mit 8869 Punkten klar vor seinem Landsmann und Doppel-Weltmeister Trey Hardee (8671) durch. Bronze sicherte sich wie vor vier Jahren in Peking Leonel Suarez aus Kuba mit 8523 Punkten. Rico Freimuth verpasste seine Bestleistung von 8322 Punkten nur um zwei Zähler und wurde bei seinem Olympia-Debüt Sechster. Eaton blieb 170 Punkte unter seinem Weltrekord von 9039. Europameister Pascal Behrenbruch kam sechs Wochen nach seinem Triumph von Helsinki nicht über 8126 Punkte und Platz zehn hinaus. Der WM-Achte Jan Felix Knobel musste nach dem Stabhochsprung wegen muskulären Problemen aufgeben.

Fußball: US-Girls bezwingen Weltmeister Japan

Revanche geglückt, Titel-Hattrick perfekt! Das olympische Fußball-Turnier bleibt eine Domäne der US-Girls. Beim 2:1 (1:0) im Finale über Japan stürmten die Amerikanerinnen zum insgesamt vierten Olympiasieg nach 1996, 2004 und 2008. Anders als vor einem Jahr behielten sie in der Neuauflage des WM-Endspiels von Frankfurt die Oberhand und bremsten damit den Höhenflug des Weltmeisters. Vor der olympischen Rekordkulisse von über 80.000 Zuschauern im Londoner Wembleystadion sorgte Matchwinnerin Carli Lloyd (8./54. Minute) mit zwei Toren für den knappen Sieg.

Frauenstaffel sprintet ins Finale

Die deutsche Sprintstaffel der Frauen ist ins Finale gerannt. Lena Günther, Anne Cibis, Tatjana Pinto und die frühere Europameisterin Verena Sailer als Schlussläuferin wurden im zweiten Vorlauf Dritte in 42,69 Sekunden. Es gewann die Ukraine in 42,36 Sekunden vor Jamaika (42,37). Im ersten Rennen siegte das favorisierte Quartett aus den USA in 41,47.

Die Medaillen werden an diesem Freitag vergeben. Die Staffel des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) war als Europameister und Zweite der Weltbestenliste (42,51 Sekunden) in die Spiele gegangen. Olympiasieger 2008 war Russland, Weltmeister 2011 die USA. Die letzte deutsche Olympia-Medaille hatte das DDR-Quartett 1988 in Seoul mit Silber geholt.

Historische Pleite für die Dressur-Reiter

Die deutschen Dressur-Reiter sind zum ersten Mal seit 1952 bei den Olympischen Spielen ohne Medaille in der Einzelentscheidung geblieben. Nach Silber mit der Equipe erreichte Helen Langehanenberg in der abschließenden Kür im Sattel von Damon Hill mit 84,303 Prozentpunkten als beste Deutsche nur knapp geschlagen den vierten Platz. Zu Platz drei der gebürtigen Deutschen Laura Bechtolsheimer, die auf Mistral Hojris (84,339) allerdings für Großbritannien an den Start ging, fehlten ihr nur 0,039 Punkte. Gold ging in Person von Charlotte Dujardin (Valegro/90,089) wie schon im Team-Wettbewerb an Großbritannien.

Es war der erste britische Einzelsieg bei Olympia überhaupt. Die 27-Jährige setzte sich vor der Niederländerin Adelinde Cornelissen mit Parzival (88,196) durch. Dorothee Schneider belegte im Sattel von Diva Royal als zweitbeste Deutsche den siebten Rang (81,661) direkt vor Kristina Sprehe aus Dinklage mit Desperados (81,375).

Ariane Friedrich scheitert im Vorkampf

Die deutsche Hochsprung-Rekordlerin Ariane Friedrich hat das Finale der Olympischen Spiele in London nicht erreicht. Übersprungene 1,93 Meter reichten für die 28-Jährige nicht, um in die Medaillenrunde einzuziehen. Für die WM-Dritte von 2009 bedeutete dies Saisonbestleistung. Die für den Einzug in den Endkampf erforderlichen 1,96 Meter schaffte sie aber nicht mehr. Friedrich war vom Deutschen Olympischen Sportbund für London nominiert worden, obwohl sie die Olympia-Norm von 1,95 Meter nicht erfüllen konnte.

Maurer verpasst Medaille in ihrem letzten Olympia-Rennen

Die zweimalige Freiwasser-Weltmeisterin Angela Maurer hat in ihrem letzten Olympia-Rennen eine Medaille verpasst. Die 37-Jährige schwamm im Serpentine Lake im Londoner Hyde Park über zehn Kilometer in 1:57:52,8 Stunden auf Platz fünf. Den Sieg sicherte sich überraschend die Ungarin Eva Risztov in 1:57:38,2 Stunden mit vier Zehntelsekunden Vorsprung auf Haley Anderson aus den USA und 3,6 Sekunden auf die drittplatzierte Europameisterin Martina Grimaldi aus Italien. Die britische Topfavoritin Kerry-Anne Payne wurde nur Vierte.

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Betrunkener Radfahrer muss abreisen

Das belgische Olympische Komitee hat Bahnradfahrer Gijs Van Hoecke nach Hause geschickt, weil in britischen Zeitungen Bilder von ihm auftauchten, die ihn betrunken zeigten. Auf den Fotos ist der 20-Jährige mit geschlossenen Augen zu sehen, wie er von zwei anderen - darunter von Team-Kollege Jonathan Dufrasne - in ein Taxi getragen wird. Van Hoeckes Hose und Shirt sind mit Flüssigkeit getränkt. Die belgische Zeitung "Het Laatste Nieuws" schrieb, Van Hoecke bedauere den Vorfall.

Kanute Ihle kritisiert Medien

Der Kanute Andreas Ihle hat einen Tag nach dem Gewinn der Bronzemedaille im Zweier-Kajak mit Martin Hollstein in der Diskussion um die Sportförderung in Deutschland die Berichterstattung der Medien kritisiert. "Vielleicht fehlt da auch ein wenig Wertschätzung, wenn es bei internationalen Spitzenplätzen heißt: Nur ein sechster, siebter Platz", sagte der Peking-Olympiasieger bei einer Pressekonferenz im Deutschen Haus. Die Weltspitze sei in vielen Sportarten mittlerweile so eng beisammen, dass "ein falsches Aufstehen" schon den Unterschied machen könne, sagte Ihle.

Steuer im Finale

Christin Steuer steht im Finale der Turmspringerinnen. Bei ihrer dritten Olympia-Teilnahme wird die Wasserspringerin damit ihr bestes Ergebnis verbuchen. Im Halbfinale erreichte Steuer mit 339,90 Punkten den siebten Rang. Für die EM-Dritte Maria Kurjo war das Semifinale dagegen Endstation. Sie kam auf 264,45 Zähler, das bedeutete Rang 17. Halbfinal-Beste war die Chinesin Chen Ruolin mit 407,25 Punkten. Sie strebt im Finale am Abend ihre vierte olympischen Goldmedaille an.

Deutsche 4x400-Meter-Staffel scheitert in Vorlauf, Pistorius kann durchatmen

Die deutsche 4x400-Meter-Staffel hat deutlich den Einzug ins Finale verpasst. Jonas Plass, Eric Krüger, Kamghe Gaba und Thomas Schneider wurden in ihrem Lauf in 3:03,50 Minuten nur Sechste.

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Stelzenläufer Oscar Pistorius, der mit seiner Staffel eigentlich ausgeschieden war, kann dagegen durchatmen. Nach einer Disqualifikation der kenianischen Mannschaft wurde die Staffel Südafrikas vom Internationalen Leichtathletik-Verband nachnominiert. Zuvor war der zweite südafrikanische Läufer Ofentse Mogawane gestürzt, nachdem er vom Kenianer Vincent Kiilu behindert worden war. Die beste Zeit liefen die Bahamas in 2:58,87 bei ihrem knappen Sieg über das zeitgleiche USA-Quartett.

Haiti-Dreispringer wohnte mit Mark Zuckerberg zusammen

Samyr Laine tritt für Haiti im Dreisprung an. Zu seiner Studentenzeit in Harvard hat sich der heute 28-Jährige mit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ein Doppelzimmer geteilt. Zuckerberg hat heute 15 Millionen Abonnenten. Laine war die 14. Person, der Zuckerberg eine Anfrage schickte. Ein Exot ist Laine aber keineswegs. Er hat sich bereits für das Dreisprungfinale qualifiziert und will die erste Medaille für Haiti seit 84 Jahren gewinnen.

De Zordo beendet Saison

Für Speerwurf-Weltmeister Matthias de Zordo ist die Saison nach dem Aus in der Qualifikation beendet. "Ich werde auf jeden Fall jetzt aufhören", sagte er. Der 24-Jährige, der gehandicapt durch Verletzungen keine vernünftige Vorbereitung auf die Sommerspiele hatte, war ohne gültigen Versuch gescheitert. "Ich werde jetzt zwei, drei Monate gar nichts machen, also nicht werfen. Damit der Ellbogen nicht belastet wird", sagte de Zordo: "Im November werde ich dann einen kompletten Neuaufbau machen für die kommende Saison. Eine Operation halte ich nicht für notwendig."

Wagner-Augustin gewinnt B-Finale

Im Einer-Kajak hat die viermalige Olympiasiegerin Katrin Wagner-Augustin das B-Finale über 500 Meter überlegen gewonnen und ist Gesamtneunte geworden. Olympiasiegerin wurde Danuta Kozak aus Ungarn vor Inna Ossypenko-Radomska aus der Ukraine und Bridgitte Hartley aus Südafrika.

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