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Kenianer Rudisha holt 800-Meter-Gold mit Weltrekord

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Kenianer Rudisha holt 800-Meter-Gold mit Weltrekord

09.08.2012, 23:14 Uhr | dpa

Kenianer Rudisha holt 800-Meter-Gold mit Weltrekord. David Rudisha stellte einen neuen Weltrekord über 800 Meter auf.

David Rudisha stellte einen neuen Weltrekord über 800 Meter auf. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Ein Weltrekord über 800 Meter ohne Tempomacher - David Rudisha hat bei den Sommerspielen in London seine Goldmedaille mit einem Diamanten veredelt.

"Den Olympiasieg zu holen mit Weltrekord ist etwas ganz Besonderes", sagte der kenianische Läufer-Star nach seinem Coup. Die bisherigen Pacemaker haben dem Weltmeister "nicht gepasst", so rannte er wie angekündigt im Alleingang zu 1:40,91 Minuten.

"Ich bin sehr glücklich. Ich habe auf diesen Moment sehr lange gewartet", meinte Rudisha. "Ich hatte keinen Zweifel daran, dass ich gewinne. Das Wetter war heute schön, da habe ich mich entschlossen, es zu versuchen."

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Damit stellte der 23-Jährige zum dritten Mal einen Weltrekord über zwei Stadionrunden auf und blieb eine Zehntelsekunde unter seiner Bestmarke vom 29. August 2010 im italienischen Rieti. Silber ging an Nijel Amos aus Botswana in der Landesrekordzeit von 1:41,73, Bronze an Rudishas Landsmann Timothy Kitum (1:42,53).

Rudishas Vater Daniel hatte 1968 in Mexiko City die Silbermedaille mit der kenianischen 4-x-400-Meter-Staffel gewonnen, jetzt legte David mit Gold drauf. Der Afrikaner übernahm vom Start weg die Führung. Die erste Runde legte er in 49,28 Sekunden zurück, nach 600 Metern setzte er zu einem unwiderstehlichen Schlussspurt an. Und dann schrien die 80 000 im ausverkauften Olympiastadion auf, als hinter seiner Zeit "WR" aufleuchtete - der erste Leichtathletik-Weltrekord dieser Spiele.

Auf der Ehrentribüne sprang auch der frühere Weltrekordler Sebastian Coe auf. "Das war einfach eine unglaubliche Vorstellung", sagte der britische Olympia-Cheforganisator. "Rudishas Lauf wird in die Geschichte eingehen. Ich fühle mich privilegiert, Zeuge eines der größten olympischen Siege zu sein." Der Olympiasieger meinte stolz: "Lord Coe ist ein Freund von mir. Ich war im Februar hier und er hat mich im Stadion herumgeführt. Ich wollte wieder kommen und ihn stolz machen."

Für den Kenianer, der seit seinem Junioren-WM-Titel 2006 den Spitznamen "Pride auf Africa" trägt, war es der Karrierehöhepunkt: Vor vier Jahren in Peking fehlte er verletzt - jetzt ist er der Stolz der ganzen Leichtathletik.

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