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Steuer Siebte im Turmspringen - Olympiasieg für Chen

09.08.2012, 23:52 Uhr | dpa

Steuer Siebte im Turmspringen - Olympiasieg für Chen. Christin Steuer wurde Siebte im Finale.

Christin Steuer wurde Siebte im Finale. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Christin Steuer verbuchte ihr bestes Einzel-Ergebnis bei Olympia, Chinas Chen Ruolin sprang wieder einmal in einer anderen Liga. Die 19-jährige Asiatin gewann in London mit riesengroßem Vorsprung die Wassersprung-Konkurrenz vom Turm.

Mit 422,30 Punkten verwies sie bei ihrem vierten Olympiasieg die 16-jährige Australierin Brittany Broben (366,50) auf den zweiten Platz. Bronze holte sich Pamg Pandelela-Rinong (Malaysia) mit 359,20 Zählern. Bei Steuer standen 351,35 Punkte zu Buche, knapp acht Punkte fehlten auf Platz drei. Chen Ruolin hatte in London bereits im Synchronspringen zusammen mit der ebenfalls 19-jährigen Wang Hao die Konkurrenz beherrscht.

Nach Rang 24 (Athen 2004) und Platz 19 (Peking 2008) durfte sich Steuer über das ersehnte Einzelfinale freuen. "Zufrieden bin ich schon mit meiner Leistung, aber wenn man sieht wie eng der Abstand nach vorne war, hätte man da auch mitmischen können", sagte Steuer.

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Ähnlich sah es Bundestrainer Lutz Buschkow. "Sie hat dreimal gezeigt, dass sie unter die Top Sieben der Welt springt", sagte Buschkow und haderte ein wenig mit dem "Fehler im Handstand". "Wenn sie den so macht wie im Vorkampf oder im Halbfinale ist sie auf Platz drei. Wenn es so knapp ist, schwingt ein bisschen Wehmut mit."

Die 16-malige deutsche Meisterin war erst kurzfristig nach dem Ausfall von Nora Subschinski (Nackenprobleme) nominiert worden. "Es war eine Überraschung für mich, ich habe damit nicht gerechnet, auch wenn man sich als Reserve darauf einstellen muss", sagte die 29-jährige Steuer, die das leichteste Sprungprogramm der Final-Konkurrenz hatte. Als Ersatzfrau wirkte sie dabei sehr konzentriert, war im Vorkampf auch aufgrund Patzern der Gegnerinnen sogar Dritte. Zusammen mit Subschinski hatte sie im Synchronspringen den sechsten Platz belegt. Danach hatte Steuer offen gelassen, wann sie die Karriere beendet. Auch diesmal.

Ein bisschen würde sie auch für ihre vor wenigen Wochen verstorbene Oma springen, hatte Steuer nach dem Halbfinale gesagt. "Sie hat mich immer unterstützt und den Sport geliebt."

Auch in der Disziplin, in der Annika Walter 1996 in Atlanta mit Silber als letzte Deutsche eine Medaille gewonnen hatte, gab es erwartungsgemäß keinen Podestplatz. Die letzte Chance auf wenigstens eine Medaille in London haben die deutschen Wasserspringer mit dem WM-Dritten Sascha Klein und Newcomer Martin Wolfram in der Einzelkonkurrenz der Männer vom Turm.

Im Turm-Halbfinale war Maria Kurjo ausgeschieden. Die EM-Dritte blieb mit 264,45 Zählern klar hinter ihrem Vorkampf-Ergebnis (319,65) und haderte zunächst mit der eigenen Leistung.

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