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Olympia 2012: Rauhe im Finale, Olympiasieger Brendel raus

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US-Girls mit Fabelweltrekord auf der Sprintstrecke

11.08.2012, 01:29 Uhr | dpa, sid, t-online.de

Olympia 2012: Rauhe im Finale, Olympiasieger Brendel raus. Weltrekord in London: Die US-Sprintstaffel der Frauen. (Quelle: Reuters)

Weltrekord in London: Die US-Sprintstaffel der Frauen. (Quelle: Reuters)

Die Sprinterinnen aus den USA haben im olympischen Finale über 4 x 100 Meter in London mit einem Weltrekord Staffel-Gold geholt. Die Amerikanerinnen siegten in 40,82 Sekunden und sorgten für den zweiten Leichtathletik-Weltrekord dieser Spiele. Die bisherige Bestmarke hatte eine DDR-Staffel 1985 in 41,37 Sekunden aufgestellt. Tianna Madison, Allyson Felix, Bianca Knight und Carmelita Jeter siegten vor dem Quartett aus Jamaica. Bronze holten die Ukrainerinnen. Die deutsche Staffel kam hinter Nigeria auf Platz fünf.

Über 1500 Meter wurde die Türkin Asli Capir Alptekin Olympiasiegerin. Sie gewann in 4:10,23 Minuten. Silber ging an ihre Teamkollegin Gamze Bulut (4:10,40), Marym Yusuf Jamal aus Bahrain holte Bronze (4:10,74). Die Deutsche Corinna Harrer war im Halbfinal-Lauf ausgeschieden.

 (Quelle: t-online.de)




Bahamas entthronen die Amerikaner

Bei den Männern haben überraschend die Bahamas die 4 x 400 Meter-Staffel gewonnen. Das Quartett aus der Karibik siegte in der olympischen Rekordzeit von 2:56,72 Minuten vor Weltmeister USA, der 2:57,05 Minuten lief. Die Amerikaner waren seit 1984 Goldmedaillengewinner und hatten nur durch nachträgliche Dopingbefunde das Edelmetall aberkannt bekommen. Dritter wurde Trinidad und Tobago in 2:59,40 Minuten.

Das südafrikanische Quartett um den beinamputierten Oscar Pistorius belegte Rang acht. Der 25-Jährige hatte 2008 gegen das Startverbot durch die IAAF vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS mit Erfolg geklagt. Der Leichtathletik-Weltverband IAAF wollte ihm die Teilnahme an seinen Titelkämpfen und den Olympischen Spielen in der Annahme verweigern, dass Prothesen einen Vorteil verschaffen würden.

Südkorea gewinnt Bronze-Match gegen Japan

Südkorea hat die Bronzemedaille im olympischen Fußball-Turnier gewonnen. Im kleinen Finale in Cardiff besiegte die südkoreanische Auswahl Japan mit 2:0 (1:0) und holte damit die erste olympische Fußball-Medaille für ihr Land. Die Japaner verpassten das zweite Olympia-Edelmetall nach dem dritten Platz 1968 in Mexiko City. Für die Red Devils aus Südkorea traf Koo Ja-Cheol (57.) vom FC Augsburg zum Endstand, nachdem Park Chu-Young (38.) vom englischen Premier-League-Klub FC Arsenal sein Team im Duell der beiden WM-Gastgeber von 2002 in Führung gebracht hatte. Das Endspiel um Gold zwischen Brasilien und Mexiko wird am Samstag im Londoner Wembley-Stadion ausgetragen.

Klein und Wolfram hoffen auf Edelmetall

Die deutschen Wasserspringer dürfen doch noch auf eine Medaille hoffen. Vom Turm zeigten der WM-Dritte Sascha Klein und Neuling Martin Wolfram im Vorkampf eine überzeugende Leistung und zogen sicher ins Halbfinale ein. Der 26-jährige Klein, der zuletzt an einer Ellenbogenverletzung laborierte, kam nach sechs Sprüngen auf 525,05 Punkte und belegte damit Rang drei. Der sechs Jahre jüngere Wolfram rechtfertigte bei einem starken Olympia-Debüt mit 496,80 Zählern und Rang vier seine Nominierung.

Ruderer trägt die Fahne bei der Schlussfeier

Kristof Wilke, Schlagmann des mit Gold dekorierten deutschen Ruder-Achters, wird bei der Abschlussfeier die deutsche Fahne ins Stadion tragen. Das gab der Deutsche Olympische Sportbund bekannt. "Das ist eine große Ehre. Ich freue mich, die Fahne für den Achter und die gesamte deutsche Olympiamannschaft zu tragen", sagte Wilke. Das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes hatte seine vier Jahre und 36 Rennen andauernde Siegesserie auf dem Dorney Lake mit dem ersten Olympiasieg seit 24 Jahren gekrönt.

Rauhe in zwei Finals

Kanute Ronald Rauhe hat sich für die Sprint-Finals qualifiziert. Rauhe fuhr auf dem Dorney Lake in Eton im Halbfinale des Einer-Kajaks über 200 Meter als Vierter ins Ziel. Dabei zeigte er einen starken Schlussspurt, bei dem er noch drei Konkurrenten überholte. Gemeinsam mit seinem Partner Jonas Ems zog Rauhe wenig später auch im Zweier ins Sprintfinale ein.

Brendel scheitert

1000-Meter-Olympiasieger Sebastian Brendel hat dagegen den Einzug in das Finale des Einer-Canadiers verpasst. Der Potsdamer musste sich im Halbfinale nach 200 Metern mit Platz vier begnügen. Nur die ersten beiden Athleten kamen weiter.

Quali-Aus für Gymnastinnen

Die deutsche Gymnastik-Gruppe hat als Zehnte der Qualifikation das Finale verpasst. Das Quintett kam nicht fehlerfrei durch die Übung mit drei Bändern und zwei Reifen und musste mit der Gesamtnote von 49,650 Punkten zufrieden sein. Zuvor hatte auch Jana Berezko-Marggrander auf Platz 17 der Einzel-Konkurrenz den Endkampf verfehlt.

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Schwazer muss nach Hause fahren

Das IOC hat den gedopten italienischen Geher Alex Schwazer offiziell von den Spielen in London ausgeschlossen. Der 27 Jahre alte Schwazer wollte am Samstag eigentlich im 50-km-Rennen starten. Der Olympiasieger von Peking war eine von Italiens größten Medaillenhoffnungen. Schwazer war dem IOC-Urteil zufolge am 30. Juli in dem italienischen Ort Calice positiv auf Epo getestet worden.

Franzose positiv getestet

Der 5000-m-Läufer Hassan Hirt ist wegen eines Dopingvergehens aus der französischen Olympia-Mannschaft ausgeschlossen worden. Eine Probe Hirts vom 3. August, die vor seiner Anreise nach London in Rouen in Nordfrankreich entnommen worden war, wies ihm EPO-Missbrauch nach. Einen entsprechenden Bericht der Sporttageszeitung "L'Equipe" bestätigte eine Quelle im Olympiateam der Nachrichtenagentur AFP. Der 32-jährige Hirt war in London im 5000-m-Vorlauf gescheitert.

Australier verstreuen Asche eines Angehörigen auf Dreisprung-Anlage

Die Nachfahren eines australischen Olympiateilnehmers haben die Asche ihres Angehörigen bei laufendem Wettkampf auf der Dreisprunganlage im Londoner Olympiastadion verstreut. Das berichtet Robyn Glynn, die Tochter des ehemaligen Olympioniken George Avery, der bei den Sommerspielen 1948 in London Zweiter im Dreisprung geworden war.

"Wir haben im Jahr 2000 entschieden, dass wir meinen Vater zu den Olympischen Spielen zurückbringen werden, leider starb er vor ein paar Jahren. Also nahmen wir seine Asche mit zum Dreisprung-Wettkampf", sagte Glynn im ABC Radio: "Dann haben wir noch ein wenig mehr getan, als ihn ins Stadion zu bringen. Wir haben uns an den Rand der Strecke geschlichen und seine Asche verstreut. Der Wind hat sie direkt über den Dreisprung-Anlauf geweht."

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