Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Kenianischer Verband bestätigt Doping-Fall Kisorio

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Kenianischer Verband bestätigt Doping-Fall Kisorio

10.08.2012, 17:50 Uhr | dpa

Kenianischer Verband bestätigt Doping-Fall Kisorio. Mathew Kisorio wurde positiv auf ein verbotenes Mittel getestet.

Mathew Kisorio wurde positiv auf ein verbotenes Mittel getestet. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Wunderdrogen oder Wunderläufer? Die Lauf-Nation Kenia steht nach einer Reihe von Doping-Fällen und dem Geständnis des Weltklasseläufers Mathew Kisorio unter Beobachtung.

Nach einigem Zögern hat der kenianische Leichtathletik-Verband nun selbst bestätigt, dass Marathonläufer Kisorio im Juni positiv auf ein verbotenes Mittel getestet wurde. "Wir haben ihn vorläufig suspendiert, bis weitere Untersuchungen eingeleitet sind", erklärte der Generalsekretär des Verbandes, David Okeyo, in London. Generelle Doping-Verdächtigungen wies er zurück.

"Wir weigern uns, das negative Bild anzuerkennen und zollen den Leistungen unserer Athleten Respekt und sind stolz darauf, was sie gemacht haben", sagte Okeyo am Rande der Olympischen Spiele. Kenia war 2008 in Peking mit 14 Medaillen drittstärkstes Leichtathletik-Land nach den USA und Russland, in London gewann das Lauf-Land an den ersten sieben Tagen nur sieben Medaillen - darunter die goldene von David Rudisha über 800 Meter in der Weltrekordzeit von 1:40,91 Minuten.

Olympia 2012 
Alle Entscheidungen live!

Mit dem Live-Ticker zu Olympia 2012 verpassen Sie keine Medaille! mehr

"Wir spaßen nicht mit Doping-Fällen. Allein in diesem Jahr sind schon vier Athleten gesperrt worden", erklärte Okeyo. "Jeder positiv in Kenia oder anderswo getesteter Athlet ist sanktioniert worden." Zu den erwischten Sündern gehörte auch Rael Kiyara, die am 29. April den Hamburg-Marathon in Streckenrekordzeit gewonnen hatte.

"Kronzeuge" Kisorio war in diesem Jahr Zehnter des renommierten Boston-Marathons geworden. In einem in dieser Woche gesendeten ARD-Beitrag hatte er unter anderem berichtet, dass Ärzte sich in der Nähe von kenianischen Trainingszentren ansiedeln, um ihre Doping-Dienste anzubieten.

Alarmiert ist inzwischen auch das Internationale Olympische Komitee (IOC) über Kisorios Aussage in der ARD. "Ich denke, das ist ein wichtiger Beitrag für uns. Wie Sie wissen, basieren sowohl die Anti-Doping-Maßnahmen des IOC als auch der Welt-Anti-Doping-Agentur auf allen möglichen Informationen", sagte IOC-Chefmediziner Arne Ljungqvist. "Das sind sehr wichtige Informationen, die wir sicher auswerten werden und überlegen, wenn das alles stimmt, wie wir weiter vorgehen."

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Rutschpartie des Jahres 
Selbst der Schneepflug scheitert an diesem Hügel

Das Video begeistert schon mehr als 22 Millionen Menschen im Internet. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Multimedia-Sale: Technik- artikel stark reduziert

Jetzt zuschlagen: Fernseher, Notebooks, Beamer, Navis u. v. m. zu Toppreisen. bei OTTO

Shopping
Voll im Trend und garantiert keine kalten Füße mehr

Kuschelige weich und warm gefüttert, Boots für gemütliche Tage zuhause. bei BAUR

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal