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Olympia 2012: Darum passierte die Panne beim Hammerwerfen

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Zufall und Computer-Fehler lösen Hammer-Chaos aus

11.08.2012, 14:30 Uhr | dpa

Olympia 2012: Darum passierte die Panne beim Hammerwerfen . Betty Heidler im Dialog mit einem Kampfrichter (Quelle: dpa)

Betty Heidler im Dialog mit einem Kampfrichter (Quelle: dpa)

Das Chaos beim Hammerwerfen hätte Betty Heidler fast die Bronzemedaille gekostet. Nun haben die Olympia-Organisatoren die Erklärung für die peinliche Panne geliefert: Ein bislang wohl noch nie dagewesener Zufall sei eingetreten. "Es ist passiert, was bisher vermutlich noch nie passiert ist", sagte der Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Mark Adams.

Der fünfte Versuch war mit 77,12 Metern - zunächst war ein Zentimeter mehr angegeben worden - auf den Zentimeter exakt so weit wie der vierte Versuch der direkt vor ihr werfenden späteren Olympiasiegerin Tatjana Lysenko aus Russland. Das elektronische Computer-Messsystem habe die Annahme von Heidlers Weite daher verweigert. Die Anlage ist so programmiert, dass sie bei zwei exakt gleichen Messergebnissen hintereinander automatisch einen Fehler der Kampfrichter zugrunde legt.


Falsche Weite gewertet

Erschwerend hinzu kam, dass die Athletin nach Heidler bereits geworfen hatte, bevor das Problem der Deutschen geklärt war. Somit wurde die geringe Weite von 72,34 zunächst fälschlicherweise für Heidler gewertet. "Von da an war alles durcheinander", sagte Heidler zu der Nervenschlacht. Letztlich musste das gute alte Maßband herhalten, bevor Heidler dann doch noch Bronze zugesprochen bekam.

Im deutschen Team herrschte trotz des Happy Ends Empörung. "Ein Skandal", sagte Michael Vesper, Chef de Mission des Olympia-Teams. "Ein irregulärer Wettkampf", schimpfte Leichtathletik-Präsident Clemens Prokop. Nur eine blieb ganz cool: Heidler selbst brach nach der kleinen Computerpanne mit großen Auswirkungen nicht den Stab über die Kampfrichter: "Die waren alle total nett und taten mir auch ganz doll leid."

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