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Olympia 2012: Drittes Gold für Bolt in London

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Drittes Gold für Bolt in London

11.08.2012, 22:25 Uhr | dpa

Olympia 2012: Drittes Gold für Bolt in London. Usain Bolt hat mit dem Jamaika-Express sein insgesamt sechstes Olympia-Gold gewonnen. (Quelle: dpa)

Usain Bolt hat mit dem Jamaika-Express sein insgesamt sechstes Olympia-Gold gewonnen. (Quelle: dpa)

Wieder Gold für Bolt! Der schnellste Mann der Welt hat sich zum König der Londoner Spiele gekrönt und mit der jamaikanischen Sprintstaffel wie schon vor vier Jahren in Peking den Olympiasieg eingefahren. Diesmal in Weltrekordzeit von 36,84 Sekunden. Damit hat die selbst ernannte "lebende Legende" Usain Bolt erneut den Hattrick perfekt gemacht und sich nach den Siegen über 100 und 200 Meter seine insgesamt sechste Goldmedaille geholt.

Silber ging an das US-Quartett. Trell Kimmons, der Olympia-Dritte Justin Gatlin, Tyson Gay und Ryan Bailey liefen 37,04 Sekunden und damit so schnell wie der bisherige Weltrekord. Bronze holte die Staffel aus Trinidad und Tobago in 38,12 Sekunden. Die zunächst drittplatzierten Kanadier wurden disqualifiziert.

Bolt will Staffelstab mitgehen lassen

Bolts Versuch, den goldenen Staffelstab einfach als Andenken mitzunehmen, ging allerdings schief. Minutenlang diskutierte er mit einem Kampfrichter, der ihm das Objekt der Begierde schließlich abnahm. Die 80.000 Zuschauer auf den Rängen quittierten die Szene mit einem Pfeifkonzert. Zusammen mit dem 100-Meter-Weltmeister und zweimaligen Silbermedaillengewinner von London, Yohan Blake, sowie Nesta Carter und Michael Frater gewann Bolt mit der Staffel von der Karibik-Insel nach Peking-Gold und den WM-Siegen in Berlin 2009 und Daegu 2011 den vierten großen Titel in Serie.

Farah krönt sich zum König der Langstrecke

Der Brite Mo Farah hat das olympische Double über die Langstrecken geschafft. Nach dem 10.000-Meter-Olympiasieg gewann er auch die 5000 Meter. In 13:41,66 Minuten setzte sich Farah gegen den WM-Dritten Dejen Gebremeskel aus Äthiopien durch, der 13:41,98 Minuten lief. Bronze holte sich der Kenianer Thomas Longosiwa in 13:42,36 Minuten. Für Großbritannien ist es der erste Erfolg über 5000 Meter in der Olympia-Geschichte. In Peking 2008 hatte der äthiopische Weltrekordler Kenenisa Bekele einen Doppelerfolg über die beiden Langstreckendistanzen gefeiert.

Dicke Überraschung im Speerwurf

Für eine faustdicke Überraschung sorgte Speerwerfer Keshorn Walcott aus Trinidad und Tobago. Der 19-Jährige gewann mit 84,58 Metern Gold. Den zweiten Platz belegte Alexander Pjatnyzja aus der Ukraine mit 84,51 Metern vor Antti Ruuskanen aus Finnland mit 84,12 Metern. Seinen dritten Olympiasieg hintereinander verpasste Norwegens Speerwurf-Ass Andreas Thorkildsen als Sechster mit 82,80 Metern. Tino Häber belegte mit 81,21 Metern Platz acht. Weltmeister Matthias de Zordo war mit drei ungültigen Versuchen in der Qualifikation ausgeschieden.

Silber für Südafrikanerin Semenya

Über die 800 Meter der Frauen hat Weltmeisterin Marija Sawinowa die Goldmedaille gewonnen. Die Russin siegte in der Weltjahresbestzeit von 1:56,19 Minuten. Die südafrikanische WM-Zweite Caster Semenya holte sich in 1:57,23 Minuten Silber vor Jekaterina Poistogowa aus Russland, die nach 1:57,53 Minuten ins Ziel kam. Peking-Olympiasiegerin Pamela Jelimo aus Kenia wurde in 1:57,59 Minuten Vierte.

US-Girls trumpfen groß auf

Über einen besonderen Coup durfte sich die amerikanische 4 x 400-Meter-Staffel der Frauen freuen. In der drittbesten jemals gelaufenen Zeit holten die US-Girls olympisches Gold. 400-Meter-Olympiasiegerin Sanya Richards-Ross als Schlussläuferin sicherte dem Quartett in 3:16,87 Minuten den Sieg. Silber ging an Russland in 3:20,23 Minuten vor der Staffel aus Jamaika, die in 3:20,95 Minuten ins Ziel kam.

Hochsprung-Gold geht nach Russland

Gold im Hochsprung ging an die favorisierte Russin Anna Tschitscherowa. Die Weltmeisterin siegte mit 2,05 Metern vor der US-Amerikanerin Brigetta Barrett, die 2,03 Meter meisterte. Mit ebenfalls 2,03 Metern ging Bronze an die Russin Swetlana Schkolina. Ariane Friedrich war trotz Saisonbestleistung von 1,93 Meter in der Qualifikation gescheitert.

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