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Teamcheck 1. FC Nürnberg: Dieter Hecking peilt Rekord an

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Hecking peilt Rekord an

12.08.2012, 14:16 Uhr | t-online.de

Teamcheck 1. FC Nürnberg: Dieter Hecking peilt Rekord an. Neuzugang Marcos Antonio soll die Nürnberger Innenverteidigung verstärken. (Quelle: imago)

Neuzugang Marcos Antonio soll die Nürnberger Innenverteidigung verstärken. (Quelle: imago)

Von Andreas Leiser

Alle Jahre wieder müssen beim 1. FC Nürnberg Trainer Dieter Hecking und Sportvorstand Martin Bader am Ende der Saison die Abgänge von zahlreichen Leistungsträgern kompensieren. Wirklich alle Jahre wieder? Diesen Sommer ist dies nicht ganz der Fall. Zwar verließen mit Philipp Wollscheid, Daniel Didavi und Dominic Maroh drei Stammspieler den Club. Doch diese Akteure können die Franken leichter ersetzten als noch im Vorjahr Mehmet Ekici, Ilkay Gündogan, Andreas Wolf und Julian Schieber.

Hecking und Bader haben es erstmals geschafft, den Kader in der Breite zu verstärken. Zudem legten sie das Image der Fahrstuhlmannschaft ab. Der Bundesliga-Rekordabsteiger, aber auch Rekordaufsteiger - mit jeweils acht Ab- und Aufstiegen - geht in seine vierte Saison in Folge. In der Teamcheck-Serie stellt t-online.de den 1. FC Nürnberg vor.

1. Personelle Situation

Die größte Veränderung bei den Nürnbergern gibt es in der Innenverteidigung. Leistungsträger Wollscheid konnte nicht gehalten werden und verabschiedete sich nach Leverkusen. Rückrunden-Stammspieler Dominic Maroh ging zum 1. FC Köln. Damit muss der Club in der neuen Spielzeit auf eine neue Innenverteidigung setzen. Neuzugang Marcos Antonio soll Wollscheids Part übernehmen. Der Brasilianer ist ein echter Wandervogel. Der 29-Jährige spielte bereits bei zehn Klubs, zuletzt war er bei Rapid Bukarest am Ball. Um den verbleibenden Platz in der Innenverteidigung kämpfen der Schweizer Tim Klose und der verletzungsanfällige Per Nilson. Beide waren bei Coach Hecking in der vergangenen Saison nicht erste Wahl.

In der Offensive verließ mit Didavi, der zum VfB Stuttgart zurückkehrte, nur ein Stammspieler die Nürnberger. Zudem trennte man sich von Spielern wie Albert Bunjaku, Christian Eigler, Jens Hegeler und Rubin Okotie. Neuverpflichtung Timo Gebhardt vom VfB Stuttgart überzeugte in der Vorbereitung. Gebhardt dürfte im offensiven Mittelfeld gesetzt sein. Der Japaner Hiroshi Kiyotake soll das kreative Spiel verstärken. Allerdings versäumte er auf Grund seiner Olympiateilnahme den größten Teil der Vorbereitung. Sturmtalent Sebastian Polter wurde vom VfL Wolfsburg ausgeliehen und ist in Heckings 4-2-3-1-System eine Alternative zur etablierten Sturmspitze Tomas Pekhart.

2. Stärken und Schwächen

Das größte Problem ist die Innenverteidigung. Wollscheid gewann rund 70 Prozent seiner Zweikämpfe in der letzten Saison. Klar, dass mit Bayer Leverkusen ein Topklub sich Talent angelte. Auch Maroh spielte eine gute Rückrunde. Diese Lücke muss erst mal geschlossen werden. Ob Antonio, Klose und Nilson dies schaffen, bleibt abzuwarten.

Die Stärke bei den Nürnbergern liegt in der Kontinuität. Mit Raphael Schäfer im Tor und Javier Pinola sowie Timothy Chandler auf den Außenpositionen ist der Rest der Defensive gut aufgestellt. Die Doppelsechs in Form von Timmy Simons und Hanno Balitsch ist eingespielt und erfahren. Die Offensive ist mit Alexander Esswein, Gebhardt, Kiyotake und Pekhart besser besetzt als im Vorjahr.

3. Der Trainer

Auch auf der Trainerposition herrscht beim den Nürnbergern Kontinuität. Dieter Hecking sitzt seit Dezember 2009 fest im Trainerstuhl. Und das will in Nürnberg etwas heißen. Hecking macht einen guten Job, dass wissen neben den Club-Verantwortlichen allerdings auch andere Bundesligisten. Und so wurde Hecking in der vergangenen Saison auch bei Bayer Leverkusen als möglicher Dutt-Nachfolger gehandelt. Erlebt Hecking den 34. Spieltag der neuen Saison in Nürnberg, dann ist dies sogar Rekord. Noch nie hätte ein Club-Coach in der Bundesliga so lange auf der Bank gesessen.

4. Die Prognose

Es klingt nicht spektakulär oder besonders schick, aber es ist so: Der Club landet im Niemandsland der Tabelle. Die Franken werden sich früh vom Abstiegskampf verabschieden, doch für das internationale Geschäft langt es noch nicht. Der 1. FC Nürnberg belegt einen Platz zwischen neun und elf der Tabelle.

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