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Olympia 2012: Hockey-Herren demolieren die "MS Deutschland"

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Hockey-Herren feiern ausufernde Gold-Party

13.08.2012, 13:16 Uhr | dpa

Olympia 2012: Hockey-Herren demolieren die "MS Deutschland". Noch harmlos startete die Party mit Sekt- und Bierduschen. (Quelle: dpa)

Noch harmlos startete die Party mit Sekt- und Bierduschen. (Quelle: dpa)

Mit ihrem 2:1-Sieg und der olympischen Goldmedaille haben die deutschen Hockey-Herren die Niederlande entzaubert und sich die perfekte Vorlage für die Feier bis zum Morgengrauen gegeben. Zum Schluss jedoch lief die Party aus dem Ruder. Bei der Feier mit 250 Personen auf der "MS Deutschland" ging dabei einiges zu Bruch.

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Im Casinoraum des Schiffes sei es zu zahlreichen Beschädigungen gekommen, sagte Heino Knuf, der Sportdirektor des deutschen Hockey-Bundes (DHB). Es sei "einiges kaputtgegangen", außerdem seien Flüssigkeiten ausgelaufen.

"Es wurde heftig gefeiert und auf den Tischen getanzt", so Knuf. Er hat bereits im Namen des DHB und des Teams beim Kapitän der "MS Deutschland" um Entschuldigung für das Verhalten gebeten.

"Mal sehen ob die Tower-Bridge noch steht"

Der Partymarathon begann, als Teamkapitän Max Müller das Deutsche Haus mit einer mächtigen Sektdusche flutete, während Matchwinner Jan-Philipp Rabente sein Gold fest umklammert hielt. "Ich halte die Medaille jetzt immer ganz fest, damit ich weiß, dass das wirklich wahr ist. Die lege ich jetzt eine Woche nicht aus der Hand", sagte der umjubelte Doppel-Torschütze staunend.

Schon nach dem erlösenden Schlusspfiff hatten Müller und Co. nur noch einen Wunsch: Party! "Ich muss jetzt ganz schnell betäubende Mittel in mich reinschütten", kündigte Philipp Zeller an. "Mal sehen, ob die Tower Bridge noch steht", unkte Christopher Zeller. Und als das Team mit riesigem Anhang Punkt Mitternacht das Deutsche Haus enterte, wollte Kapitän Müller nur noch eines. "Was uns wirklich fehlt, ist 'ne Runde Bier für alle!"

Party-Fortsetzung auf der "MS Deutschland"

Die kam prompt - und nun erwiesen sich die Goldjungs als wahre Feierkönige. Fast alle waren in die plötzlich gar nicht so zahme deutsche Feiermeile gekommen, um dem Team die Ehre zu erweisen. Die Beach-Boys Julius Brink und Jonas Reckermann ebenso wie Turner Fabian Hambüchen. Selbst Bob-Legende André Lange gratulierte dem Team, das seine Sause später auf der MS Deutschland fortsetzte.

Begehrtestes Zielobjekt für alkoholische Duschen aller Art war natürlich Doppel-Torschütze Rabente. Triefnass musste er immer wieder seine beiden Tore schildern: "Eigentlich ist Toreschießen gar nicht meine Hauptaufgabe. Dafür sind andere da. Ich stand einfach zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort." Bis zuletzt hatte der "Nobody" als Streichkandidat gegolten. "Diesen Fehler habe ich nicht gemacht", sagte Bundestrainer Markus Weise grinsend.

Dem defensiven Mittelfeldmann gelang im Olympia-Finale sein erster Doppelpack im Nationaldress. "Beim ersten habe ich mich absichtlich fallen lassen, damit ich den Ball besser ins Tor chippen kann", sagte er. Beim zweiten lief er - eigentlich nicht ganz konform mit den Hockey-Regeln - hinten ums Tor herum, traf kurz vor Schluss zum Sieg, und legte so den Grundstein für eine heftige Gold-Sause.

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