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Mountainbiker Fumic Siebter - Kulhavy siegt

12.08.2012, 18:21 Uhr | dpa

Mountainbiker Fumic Siebter - Kulhavy siegt. Der Tscheche Jaroslav Kulhavy gewann die Goldmedaille.

Der Tscheche Jaroslav Kulhavy gewann die Goldmedaille. (Quelle: dpa)

Hadleigh Farm (dpa) - Mit traurigem Blick schielte Manuel Fumic zum Siegerpodest, auf dem sich der Tscheche Jaroslav Kulhavy gerade die Goldmedaille umhängen ließ.

Einen Tag nach dem Silber-Coup von Sabine Spitz verpasste der 30 Jahre alte Mountainbiker aus Kirchheim/Teck das erhoffte Edelmetall als Siebter deutlich. "Ich bin enttäuscht. Ich hatte mir fest vorgenommen, hier eine Medaille zu holen", sagte Fumic. Neben Kulhavy, dem Weltmeister von 2011, freuten sich auf dem Podest der Schweizer Nino Schurter über Silber und Marco Fontana aus Italien über Bronze. Der mit der Startnummer sieben ins Rennen gegangene Fumic konnte zwar sein bestes Olympia-Ergebnis verbuchen, zufrieden war er damit jedoch nicht. "Auf den ersten beiden Runden war ich gut dabei, dann hatte ich eine Schwächephase. Da haben mir die Körner gefehlt", berichtete der Schwabe.

Völlig chancenlos war Moritz Milatz aus Freiburg auf Rang 34. Riesenpech hatte der französische Top-Favorit Julien Absalon. Nach einem Sturz in der ersten von sieben Runden musste der Olympiasieger von 2004 und 2008 das Rennen auf der zweiten Schleife aufgeben. Noch ärger erwischte es den Briten Liam Killeen, der nach einem Sturz mit Verdacht auf Knöchelbruch ausschied.

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Fumic, der jüngere der beiden Mountainbike-Brüder, hatte sich viel vorgenommen auf dem eine Autostunde von London entfernt gelegenen Parcours mit Blick auf die Themse-Mündung. Nach Platz acht in Athen und Platz elf in Peking hatte der Mann, der seit etwa einem Jahrzehnt immer knapp der Weltspitze hinterher fährt, 2012 mit drei Top-Fünf-Platzierungen im Weltcup eine starke Saison hingelegt.

Die erhoffte Medaille blieb ihm trotz eines guten Rennens aber wieder verwehrt. Fumic erwischte zwar einen Top-Start und fuhr anfangs sogar in der Spitzengruppe mit, doch als vorne die Post abging, konnte der Familienvater nicht folgen. "Auf den Schlussrunden lief es wieder besser. Aber es hat nicht mehr gereicht, wieder heranzukommen", sagte Fumic.

Immerhin genoss er den Wettbewerb über gut 34 Kilometer. "Ich war in Athen, ich war in Peking - das hier waren die mit Abstand besten Spiele. Es war ein Wahnsinnsevent mit Mega-Zuschauermassen", meinte Fumic.

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