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Olympia 2012 - Basketball: Team USA gewinnt Olympia-Gold

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Gold für Team USA - Final-Kampf gegen Spanien

13.08.2012, 11:30 Uhr | dpa

Olympia 2012 - Basketball: Team USA gewinnt Olympia-Gold. Das ersehnte Gold ist an die US-Basketballer verteilt.

Das ersehnte Gold ist an die US-Basketballer verteilt. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Die millionenschweren NBA-Stars tanzten wie kleine Kinder über das Parkett. Mit einer goldenen Version des Maskottchens der Paralympics in der Hand und USA-Fahnen um den Hals hüpften die Ausnahmespieler aus der besten Basketball-Liga durch die Halle und bejubelten ihren Olympiasieg.

LeBron James und Co. waren sichtbar erleichtert, die Mission Gold zu einem erfolgreichen Ende gebracht und den Triumph von Peking 2008 wiederholt zu haben. Wie vor vier Jahren in der chinesischen Hauptstadt mussten sich die US-Boys beim 107:100 (59:58) im Endspiel gegen Spanien richtig strecken. Der ebenfalls mit NBA-Stars gespickte Europameister verlangte den Amerikanern alles ab und brachte den haushohen Favoriten phasenweise sogar ins Wanken. Am Ende setzte sich die große individuelle Qualität von James und seinen Mitstreitern durch.

"Glückwunsch an unsere beiden Basketball-Teams, die Gold nach Hause gebracht haben. Ihr habt uns alle sehr stolz gemacht", ließ US-Präsident Barack Obama via Twitter übermitteln. Am Samstag hatten sich bereits die US-Damen zum fünften Mal in Serie Gold gesichert.

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Überragender Akteur bei den US-Boys war Kevin Durant mit 30 Punkten. "Es gab für uns die ganze Zeit nur ein Ziel: Gold für unser Land zu gewinnen", sagte Durant. "Ich bin überglücklich. Ich konnte heute Nacht nicht schlafen, weil ich so aufgeregt vor dem Spiel war. Jetzt bin ich einfach nur froh, dass wir das Double haben", sagte Durant. Vor zwei Jahren hatte er die USA in der Türkei bereits zum Weltmeistertitel geführt.

"Wir haben jetzt zwei Olympiasiege und einen WM-Titel geholt. Das ist eine tolle Serie, auf die wir sehr stolz sein können", sagte US-Coach Mike Krzyzewski. Seine Spieler genossen das zweite Gold in Serie in vollen Zügen. "Das ist die schönste Zeit meines Lebens. Es gibt nichts Größeres und Schöneres, als bei den Olympischen Spielen dabei zu sein und sein Land zu repräsentieren", meinte Point Guard Chris Paul von den Los Angeles Clippers.

Für Kobe Bryant war das Gold von London etwas ganz Besonderes, weil es sein letztes sein wird. "Das war es für mich. Wir haben genügend Jungs, die die Reise weitergehen können", sagte der Topathlet von den Los Angeles Lakers. Im Nationalteam wird man Bryant nicht mehr sehen.

Bei den Spaniern kam sein Club-Kollege Pau Gasol auf 24 Zähler. "Pau war fantastisch. Im Moment sind wir sehr enttäuscht. Aber in der Zukunft werden wir feststellen, was für eine großartige Leistung wir hier vollbracht haben", sagte Spaniens Trainer Sergio Scariolo.

Bronze ging nach einem 81:77 gegen Argentinien an Russland. Die deutschen Basketballer um Dirk Nowitzki hatten die Qualifikation für London verpasst.

Wie das Spiel um Platz drei war auch das Finale lange spannend. Als Spaniens Trainer Sergio Scariolo 37 Sekunden vor dem Ende beim Stand von 104:95 für die USA seine Stammspieler um den überragenden Pau Gasol vom Parkett nahm, hatten die US-Boys ihren Gold-Auftrag erfüllt. James und Bryant fielen sich auf dem Feld in die Arme, auf der Bank wurden die ersten US-Banner geschwenkt.

Zum letzten sportlichen Highlight vor der Schlussfeier hatte sich noch einmal viel Prominenz in der North Greenwich Arena eingefunden. IOC-Präsident Jacques Rogge gab sich ebenso die Ehre wie Londons Bürgermeister Boris Johnson, Olympia-Botschafter David Beckham, Arnold Schwarzenegger und die königliche Familie von Spanien.

Die Chancen, dass die Überflieger auch in Zukunft bei den Sommerspielen die Fans anlocken, sind derweil gestiegen. Beim Finalwochenende in London erklärte Patrick Baumann, Generalsekretär des Basketball-Weltverbandes FIBA, dass die von der NBA angeregte Altersbeschränkung auf unter 23 Jahre zumindest für die kommenden Spiele in Rio de Janeiro wohl noch nicht infrage kommt.

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