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Olympia: Sporthilfe diskutiert Abschaffung der Olympia-Medaillenprämien

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Sporthilfe analysiert Medaillenprämien

17.08.2012, 14:22 Uhr | dpa

Olympia: Sporthilfe diskutiert Abschaffung der Olympia-Medaillenprämien . Nach den Olympischen Spielen in London wird über die Medaillen-Prämien diskutiert. (Quelle: imago)

Nach den Olympischen Spielen in London wird über die Medaillen-Prämien diskutiert. (Quelle: imago)

Die Stiftung Deutsche Sporthilfe diskutiert die Abschaffung von Medaillenprämien bei Olympischen Spielen. "Langfristige, verlässliche Förderung steht für uns im Fokus, nicht eine singuläre Maximalprämie. In einer Analyse der London-Spiele werden wir natürlich auch die Olympia-Prämien hinterfragen", sagte Michael Ilgner, Vorstandsvorsitzender der Sporthilfe.

Extra-Zahlungen für WM- und EM-Medaillen soll es nach dem neuen Konzept nicht mehr geben. Der Ansatz soll auch im Juniorenbereich umgesetzt werden. Die Sporthilfe will künftig mehr darauf bauen, den Sportlern bei ihrer beruflichen Laufbahn unter die Arme zu greifen.

Eine Million Euro werden ausgeschüttet

98 Prozent der Olympia-Teilnehmer von London werden von der Sporthilfe gefördert. Das Sozialwerk des deutschen Sports hatte am Ende der Sommerspiele angekündigt, mindestens 1,25 Millionen Euro an deutsche Teilnehmer auszuschütten. Die Erfolgsprämien waren seit Sydney 2000 unverändert geblieben. Für Gold gab es seither 15.000 Euro, Silber und Bronze wurden mit 10.000 beziehungsweise 7.500 Euro honoriert.

Die erst nach einer Gerichtsentscheidung veröffentlichten internen Medaillen-Zielvereinbarungen hatten eine große Diskussion um den Leistungssport ausgelöst. In London hat der deutsche Sport mit 44 Medaillen die eigentlich angestrebten 86 Medaillen deutlich verpasst. "Natürlich ist Kritik gerechtfertigt", sagte Bernhard Schwank, Leistungssportdirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). "Aber nicht in dieser Art und nicht auf dem Rücken der Sportler. Wir sind immer noch die sechsterfolgreichste Nation dieser Welt bei den Olympischen Spielen."

Förderleistung soll ausgebaut werden

"Wir sind absolut einig darüber, dass die Gesamtförderung bei uns zu gering ist," hatte Ilgner schon während Olympia eingeräumt. Er sei aber zuversichtlich, die gesamte Förderleistung von gegenwärtig knapp zwölf Millionen Euro im Jahr weiter ausbauen zu können.

Es gebe in Deutschland eine "wirklich überhitzte, inhaltlich verkürzte Diskussion um Prämien", weil diktatorisch regierte Länder und auch kleinere Länder Olympiasiege angeblich mit bis zu einer Million Euro honorierten. "Bei unserer Förderung geht es um langfristige, verlässliche Unterstützung besonders bei der Verbindung von Sport und Ausbildung oder Beruf", erklärte Ilgner.

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