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Sprint-WM: Deutsche Triathleten enttäuschen

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Triathlon-WM: Haug Sprint-Vierte - Männer enttäuschen

25.08.2012, 17:43 Uhr | dpa

Stockholm (dpa) - Die deutschen Triathlon-Frauen haben die Männer bei der Sprint-WM in Stockholm in den Schatten gestellt. Anne Haug verpasste als starke Vierte nach 750 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Radfahren und 5 Kilometern Laufen nur knapp das Siegerpodium.

In der Männer-Konkurrenz kam Steffen Justus als bester Deutscher nicht über den zwölften Platz hinaus. Die 29-jährige Haug hatte wie üblich Schwächen beim Schwimmen gezeigt und war als 41. aus dem Wasser gestiegen. Dann startete die Olympia-Elfte ihre Aufholjagd und lag auf der Laufstrecke sogar auf Medaillenkurs. Am Ende fehlten ihr vier Sekunden zu WM-Bronze.

Den Titel sicherte sich ihre Trainingskollegin, die Olympia-Zweite Lisa Norden aus Schweden, vor der Niederländerin Maaike Caelers und der Chilenin Barbara Riveros Diaz. Gute Zehnte wurde Rebecca Robisch aus Saarbrücken, die deutsche Sprint-Meisterin Anja Knapp aus Dettingen kam auf den zwölften Platz. Die Schweizer Olympiasiegerin Nicola Spirig hatte auf einen Start verzichtet.

Für die deutschen Männer lief die WM knapp drei Wochen nach den Olympischen Spielen in London enttäuschend. Olympia-Teilnehmer Justus war lange in einer Verfolgergruppe, schaffte dann auf der Laufstrecke den Anschluss an die Führenden nicht mehr. "Die ersten zwei Disziplinen waren sehr gut, aber im Laufen hatte ich nicht mehr so gute Beine, da habe ich unsere Aufholjagd auf dem Rad gemerkt und bei dieser zu viele Körner gelassen", sagte der 30-Jährige.

Zwei Plätze hinter ihm landete Gregor Buchholz aus Saarbrücken auf dem 14. Platz. Noch schlechter schnitten Franz Löschke (Potsdam) als 19., Olympia-Starter Maik Petzold (Saarbrücken) als 35. und der deutsche Sprint-Meister Christian Prochnow (Potsdam) als 37. ab. Der Olympia-Sechste Jan Frodeno (Saarbrücken) war nicht am Start.

Zum dritten Mal hintereinander holte sich der Brite Jonathan Brownlee den Titel. Der Olympia-Dritte setzte sich in Abwesenheit seines Bruders und Olympiasiegers Alistair Brownlee durch. Zweiter wurde wie in London der Spanier Javier Gomez vor dem Franzosen Vincent Luis. Die Rennen in Schweden zählten auch zur Gesamtwertung der WM-Serie. Stockholm war die sechste Station des Jahres.

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