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Formel 1: Schumachers Uralt-Rekord in Gefahr

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Schumachers Uralt-Rekord ist in Gefahr

29.08.2012, 13:52 Uhr | dpa, t-online.de

Formel 1: Schumachers Uralt-Rekord in Gefahr. Noch hält Michael Schumacher den Rekord mit den meisten Punkterängen. (Quelle: imago)

Noch hält Michael Schumacher den Rekord mit den meisten Punkterängen. (Quelle: imago)

Die Ferien sind vorbei: Den Formel-1-Fans steht beim ersten Rennen nach der Sommerpause in Spa ein heißes Wochenende bevor. Doppelweltmeister Sebastian Vettel sprüht vor Tatendrang und will beim Großen Preis von Belgien seiner längsten Sieglos-Serie im Red Bull ein Ende bereiten. Kumpel Michael Schumacher fährt seinen 300. Grand Prix, Spitzenreiter Fernando Alonso hat einen neun Jahre alten Rekord des siebenmaligen Weltmeisters ins Visier genommen.

Und Kimi Räikkönen, der bislang eins starkes Comeback zeigt, will sich zum Auftakt des zweiten Saisonabschnitts richtig in den WM-Kampf einmischen. Vettel kann sich somit auf einen harten WM-Kampf einstellen, dennoch ist seine Freude groß. "Es ist gut, nach der Sommerpause wieder zurück zu sein."

Alonso hat Schumi-Rekord im Visier

Wenn Vettel - vor gut vier Monaten feierte er seinen letzten Sieg - seine historische Hattrick-Mission mit dem dritten Titel nacheinander erfolgreich bewältigen will, muss der 25-Jährige jetzt den Turbo zünden: Schon eine Woche nach dem Belgien-Rennen geht es mit dem Ferrari-Heimspiel für Alonso in Monza weiter. Und der Spanier kündigte bereits für Spa an, wo er noch nie gewinnen konnte: "Wir werden 200 Prozent bereit sein."

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Setzt er seine Punkteserie fort, kann er den Rekord von Schumacher einstellen. Der Kerpener war von 2001 bis 2003 24 Mal nacheinander in die Punkteränge gerast. Alonso steht derzeit bei 23 Rennen. Das letzte Mal ging der Titelträger von 2005 und 2006 am 12. Juni 2011 im Regenchaos von Montréal leer aus. Derzeit führt Alonso die WM-Wertung mit 164 Punkten vor Red-Bull-Pilot Mark Webber (124) an. Dahinter folgen Vettel (122), McLaren-Fahrer Lewis Hamilton (117) und Räikkönen (116).

Schumacher: "Alles dreht sich um Spa"

In diesem Jahr ist der dreimalige Saisonsieger Alonso bislang das Maß der Dinge. "Er wächst gerade über sich hinaus", befand jüngst Rekordchampion Schumacher über seinen Nach-Nachfolger bei der Scuderia. Der 43-Jährige selbst würde nur zu gern auch ganz vorn mitmischen. Erst recht in Spa. "Irgendwie scheint sich immer alles in Spa abzuspielen, meine Karriere kreist sozusagen um Spa", sagte er. "Dass ich jetzt auch dort mein 300. Rennen begehe, ist klarer Zufall, aber irgendwie auch erwartbar."

Ein Sieg ist das nicht unbedingt. "Wir sind bei der Leistung unseres Autos noch nicht ganz in der Position, in der wir gerne wären, weshalb es unwahrscheinlich ist, dass wir um den Sieg kämpfen werden, aber es wäre schön, wenn Michael zu diesem besonderen Anlass ein gutes Ergebnis erzielen könnte", sagte Teamchef Ross Brawn. Für seine Aufholjagden in Spa, wo er 1991 sein erstes Rennen absolvierte, 1992 seinen ersten Sieg feierte, insgesamt sechsmal gewann und 2004 zum bis dato letzten Mal Weltmeister wurde, ist Schumacher allerdings bekannt. 1995 raste es im Regen von Platz 16 zum Sieg, vor einem Jahr vom letzten Startplatz auf Rang fünf und machte dabei 19 Plätze gut.

Auch Räikkönen heiß auf den Sieg

Vor einem Jahr gelang Vettel der erste Sieg auf dem rund sieben Kilometer langen Auf- und Abkurs mit der 18-Prozent-Steigung der berüchtigten Eau Rouge in den Ardennen. Rückkehr Räikkönen gelang das bereits viermal. Und der Iceman ist heiß auf seinen ersten Sieg bei seinem Comeback im Lotus. "Ich habe beim Belgien-Grand-Prix für gewöhnlich immer gute Resultate erzielt, aber was mal passiert ist, nützt mir auch nichts", befand der Finne gewohnt lakonisch: Es schade aber auch nicht.

Tabellenvordermann Hamilton nutzte sein Sieg vor der Sommerpause indes einiges: Das Team verabschiedete sich mit einem guten Gefühl in die Ferien. Und im Champion von 2008 nährte der Erfolg die Hoffnung und die Zuversicht, "dass wir in den letzten neun Rennen zurückkommen können mit einer echten Chance, um beide WM-Titel zu kämpfen".

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