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NADA-Vorsitzende: Alle Vor-Paralympics-Tests negativ

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NADA-Vorsitzende: Alle Vor-Paralympics-Tests negativ

29.08.2012, 12:47 Uhr | dpa

NADA-Vorsitzende: Alle Vor-Paralympics-Tests negativ. Andrea Gotzmann hat keine positiven Tests aus dem deutschen Paralympic-Team zu vermelden.

Andrea Gotzmann hat keine positiven Tests aus dem deutschen Paralympic-Team zu vermelden. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Im Vorfeld der Paralympics sind alle Dopingtests im deutschen Team negativ ausgefallen.

Wie die Vorstandsvorsitzende der Nationalen Anti-Doping-Agentur NADA, Andrea Gotzmann, kurz vor der Eröffnung am Mittwoch in London mitteilte, wurde kein auffälliger Test abgegeben. In den vergangenen zwölf Monaten hatte die NADA die deutschen Behindertensportler intensiv beim Training und in Wettkämpfen getestet. "Es stehen noch die Ergebnisse der letzten Tests aus, aber wir können von durchweg negativen Proben ausgehen", sagte Gotzmann. An den elf Wettkampftagen gehen bis zum 9. September 150 Athleten aus Deutschland an den Start.

Die Chefin der Bonner Behörde ist der Ansicht, dass "Gefühl und Sensibilisierung der Athleten für das Thema da ist". Die Hauptaufgabe bestehe vor allem darin, die Sportler über die Anti-Doping-Regularien wie das Anmeldesystem ADAMS zu informieren. "Am schlimmsten sind immer die unbeabsichtigten Dopingfälle", betonte Gotzmann.

Vor vier Jahren war der Rollstuhlbasketballer Ahmet Coskun im Vorfeld der Paralympics von Peking positiv getestet worden. Der Befund wurde ausgerechnet am letzten Wettkampftag bekannt und trübte daher die Stimmung im Lager des Deutschen Behindertensportverbands. Grund für den Befund war die Einnahme eines damals verbotenen Haarwuchsmittels, das mittlerweile wieder erlaubt ist.

"Alle sind gut informiert, es gab eine schriftliche Abfrage vorher", sagte Jürgen Kosel, der Chefmediziner im deutschen Team. Das Bewusstsein unter den Athleten, die zum Teil wegen ihrer Behinderung auf Medikamente wie Schmerzmittel angewiesen sind, sei sehr groß, betonte der Arzt.

Die Sensibilisierung gehe allerdings oft sogar in Angst über, wie Steffi Nerius erzählte. Die frühere Weltklasse-Speerwerferin ist inzwischen Trainerin und betreut mehrere Paralympics-Leichtathleten in Leverkusen. Vor allem junge Athleten seien häufig unsicher, welche Medikamente laut Anti-Doping-Regeln erlaubt seien. "Die kommen dann zu mir und fragen: "Steffi, kann ich diese Nasentropfen nehmen?"", sagte Nerius.

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