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Platini beharrt auf Torrichtern - Spitze gegen Blatter

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Platini beharrt auf Torrichtern - Spitze gegen Blatter

31.08.2012, 12:37 Uhr | dpa

Monte Carlo (dpa) - Mit einer verbalen Spitze gegen FIFA-Präsident Joseph Blatter hat UEFA-Boss Michel Platini seine ablehnende Haltung zu technischen Hilfsmitteln im Fußball erneuert.

"Nicht die FIFA wollte die Torlinientechnologie, der FIFA-Präsident wollte sie. Das Exekutivkomitee oder die Kommissionen sind nicht gefragt worden", sagte Platini in Monte Carlo. Gleichzeitig verteidigte der Franzose die Entscheidung der Europäischen Fußball-Union (UEFA), auch in Zukunft zwei zusätzliche Torrichter einzusetzen.

Unterstützung bekam Platini vom Chef der Schiedsrichter-Kommission der UEFA, Pierluigi Collina. Das System mit zwei Torrichtern habe sich trotz weniger Fehler bei der EM 2012 und in der Champions League bewährt. Überlegt werden müsse, ob die Torrichter in Zukunft auch mit Gesten ihre Entscheidung anzeigen sollen und nicht nur über Funk mit ihren Kollegen kommunizieren, damit Zuschauern und Spielern deren Arbeit bewusster werde. Auch über einen neuen Namen sei nachzudenken. Im Englischen heißen sie Additional Assistant Referees (Zusätzliche Schiedsrichter-Assistenten), was ihrer Bedeutung nicht gerecht werde, so Collina.

Das International Football Association Board hatte im Juli sowohl den Einsatz technischer Hilfsmittel (Chip-Ball/Torlinienkamera) als auch von Torrichtern erlaubt. Die FIFA setzt bei ihren Turnieren künftig auf die Technik. Auch die Top-Ligen in Deutschland und England wollen solche Systeme vom kommenden Jahr an einführen. Die UEFA ist gegen technische Unterstützung. Platini zeigte sich erfreut, dass in Italiens Serie A künftig auch Torrichter agieren sollen.

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