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Formel 1: Debakel für deutsche Piloten im Qualifying

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Verrücktes Qualifying in Spa: Die Deutschen enttäuschen

01.09.2012, 18:11 Uhr | sid, t-online.de

Formel 1: Debakel für deutsche Piloten im Qualifying. Michael Schumacher unterwegs im Mercedes-Boliden. (Quelle: xpb)

Michael Schumacher unterwegs im Mercedes-Boliden. (Quelle: xpb)

Was für ein Debakel für die deutschen Formel-1-Piloten: Keiner der fünf Fahrer schaffte es beim Qualifying zum Großen Preis von Belgien in den dritten Durchgang. Während für Nico Rosberg und Timo Glock im Zeitfahren schon nach dem ersten Durchgang Schluss war, scheiterten Sebastian Vettel, Michael Schumacher und Nico Hülkenberg gemeinsam in Q2.

Die Pole Position ging unterdessen an Jenson Button. Der McLaren-Pilot teilt sich die erste Reihe mit Kamui Kobayashi. Dritter wurde Kimi Räikkönen im Lotus, nachdem Pastor Maldonado wegen der Behinderung von Hülkenberg um drei Startplätze strafversetzt wurde. Verfolgen Sie das Rennen morgen ab 13.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker!

Peinliche Vorstellung von Rosberg in Q1

Gleich für zwei Piloten im Feld gab es schon vor dem Start des Qualifyings schlechte Nachrichten. Sowohl Mark Webber, als auch Nico Rosberg bekamen nach einem Getriebewechsel eine Strafversetzung um fünf Plätze in der Startaufstellung aufgebrummt. Ein möglicher Sieg beim morgigen Rennen rückte für die beiden so bereits in weite Ferne. Für das Tüpfelchen auf dem i sorgte aber Rosberg selbst.

Auf Rang 18 liegend und damit nicht qualifiziert für den zweiten Durchgang bummelte der Deutsche auf der Strecke, um sich für einen letzten Versuch vorzubereiten. Doch Rosberg ging die Zeit aus, er kam erst nach Ablauf der 20-Minuten-Marke über die Start-und-Ziel-Linie. Damit war jegliche Chance auf eine Verbesserung dahin, Rosberg wird morgen von Platz 23 aus ins Rennen starten.

Kein deutscher Pilot in Q3

Zu Beginn des zweiten Durchgangs machte Webber seinem Frust Luft und drehte eine schnelle Runde nach der anderen. Doch die Leistung des Red Bull schien heute nicht zu reichen, um die Pole Position einzufahren. Denn die beiden McLaren-Piloten Jenson Button und Lewis Hamilton, sowie Fernando Alonso (Ferrari) als auch Kimi Räikkönen (Lotus) konnten noch eine Schippe draufpacken.

Für die verbliebenen drei deutschen Fahrer Vettel, Schumacher und Hülkenberg wurde Q2 zum wahren Debakel. Sie alle scheiterten an der von Pastor Maldonado aufgestellten Zeiten-Hürde von 1:48,780 Minuten. Vettel lag nur um zwölf Tausendstel-Sekunden hinter dem Venezolaner, Hülkenberg fehlten 75 Tausendstel. Schumacher hatte bereits einen Rückstand von rund zwei Zehntelsekunden.

Vettel angefressen, Schumi ratlos

"Wir waren einfach zu langsam, ich würde auch gern wissen warum", sagte ein sichtlich angefressener Vettel, der wegen Webbers Strafversetzung beim Rennen von Platz zehn startet. "Morgen kann viel passieren, dann zählt es. Heute werden noch keine Punkte vergeben."

Auch Schumacher zeigte sich enttäuscht. "Ich denke, die deutschen Hoffnungen sind heute ins Wasser gefallen. Es war nicht mehr drin", sagte er, "Ich weiß noch nicht, was uns morgen nach vorne spülen soll."

Button lässt sich die Pole nicht nehmen

Ohne deutsche Beteiligung gingen die letzten zehn noch verbliebenen Fahrer in den finalen Durchgang, um den Polesetter unter sich auszumachen. Schnellster Mann in Q3 war Button, der die Konkurrenz um drei Zehntelsekunden hinter sich lassen konnte. Überraschend auf Rang zwei landete Kobayashi, der bei seinem Team für wahre Jubelstürme sorgte.

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