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Sebastian Vettel: "Schumacher fährt wie die Hölle!"

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Schumi auch gegen Vettel mit aller Härte

03.09.2012, 10:34 Uhr | t-online.de, dpa

Sebastian Vettel: "Schumacher fährt wie die Hölle!". Michael Schumacher liegt in Spa zwischenzeitlich auf Rang zwei.  (Quelle: dpa)

Michael Schumacher liegt in Spa zwischenzeitlich auf Rang zwei. (Quelle: dpa)

Auch im 300. Rennen seiner Karriere kannte Michael Schumacher kein Pardon: Mit rauchenden Reifen bog er Rad an Rad mit Kumpel Sebastian Vettel in die letzte Schikane vor Start-und-Ziel ein, setzte sich rabiat vor den Red-Bull-Piloten - und bog in die Boxengasse in ein. Eigentlich wollten beide Reifen wechseln, die Mannschaft von Vettel stand auch schon parat auf dem Circuit de Spa-Francorchamps. Der Heppenheimer musste jedoch hart auf die Bremse steigen und entschied sich, noch eine Runde zu drehen.

Passenderweise wurde Schumacher auf diese Art sogar in seinem 300. Formel-1-Rennen ein Fall für die Rennkommissare. Nur wenige Minuten nach dem Manöver kündigte die Rennleitung beim Großen Preis von Belgien eine Untersuchung des Vorfalls mit dem Ehrenbürger von Spa an. "Es war von Anfang an klar, dass ich in die Box kommen wollte. Er kann das natürlich nicht wissen, aber ich habe ihn nicht abgedrängt", beteuerte Schumacher später. "Egal, ob du mit Michael um Platz 1 oder 15 kämpfst, er fährt wie die Hölle", bemerkte Vettel.

"Bowling" direkt nach dem Start

Wenn nicht in Spa, wo dann? Schumacher war in seinem Element. "War sehr abwechslungsreich. Hat sehr viel Spaß gemacht", sagte er nach dem Rennen. Noch am Vorabend hatte er mit Kollegen im Fahrerlager mit Kölsch auf sein Jubiläum angestoßen. Doch auf dem Kurs, auf dem Schumacher vor 21 Jahren am 25. August seinen ersten Grand Prix bestritt und zwölf Monate später seinen ersten Sieg bejubelte, war es dann vorbei mit Streicheleinheiten. Der 91-malige Grand-Prix-Gewinner kämpfte mit allen Mitteln. Schob sich nach dem chaotischen Beginn durch den Startcrash zwischenzeitig sogar auf Platz zwei vor. "Dass noch soviel Bowling vor mir gespielt wurde, damit hätte ich nicht gerechnet", meinte er zum heftigen Startunfall.

Schumacher hofft auf Fortschritte

Lange fuhr Schumacher auf Podiumskurs - und das mit einem Mercedes, der am Samstag in der Qualifikation für nicht mehr als den bescheidenen 13. Platz gereicht hatte. Im Rennen sprang schließlich Rang sieben heraus. "Am Ende mussten wir dann doch erkennen, dass wir mit den älteren Reifen Hasenfutter waren. Sieben Runden vor Schluss hat dann auch noch mein sechster Gang den Geist aufgegeben", erklärte der Routinier.

Hoffnung auf Besserung mit dem zickigen Silberpfeil hat Schumacher aber. "Ich gehe davon aus, dass wir noch Fortschritte machen werden und hoffe, dass sie größer sein werden als die der Konkurrenz", meinte der 43-Jährige. Ob er aber noch länger von diesen Fortschritten profitieren kann und seinen Vertrag verlängert, ist nach wie vor offen.

Ecclestone deutet Schumis Abschied an

Die Spekulationen nehmen jedenfalls nicht ab - im Gegenteil. Bei der BBC sagte ausgerechnet Bernie Ecclestone: "Es tut mir leid, dass er wieder geht, ohne noch mal gewonnen zu haben." Weiß der Formel-1-Boss etwa schon mehr? Auf Nachfragen, ob er was von einem Rücktritt wisse, ruderte er zurück: "Ich weiß es nicht, ich weiß es nicht." Sollte Schumacher weitermachen, müssten sich aber alle, auch Vettel, sicher auf eines gefasst machen: Schumacher wird auch dann ganz der Alte sein und keine Kumpels auf der Strecke kennen.

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