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Formel 1: Grosjean für ein Rennen gesperrt

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Harte Strafe für Unfallverursacher Grosjean

02.09.2012, 19:43 Uhr | t-online.de, dpa

Formel 1: Grosjean für ein Rennen gesperrt. Romain Grosjean kracht mit seinem Lotus in den Ferrari von Fernando Alonso. (Quelle: dpa)

Romain Grosjean kracht mit seinem Lotus in den Ferrari von Fernando Alonso. (Quelle: dpa)

Die FIA hat dem gefährlichen Startunfall beim Grand Prix von Belgien umgehend Taten folgen lassen und den Verursacher Romain Grosjean für ein Rennen gesperrt. Zudem muss der Lotus-Fahrer eine Strafe in Höhe von 50.000 Euro zahlen. Das entschieden die Rennkommissare, nachdem der Franzose direkt nach dem Start in Spa einen spektakulären Crash verursacht hatte. Hier sehen die Bilder des Unfalls!

Damit fehlt Grosjean am kommenden Wochenende im italienischen Monza, als Ersatzfahrer dürfte Jerome D'Ambrosio zum Einsatz kommen.

Auto fliegt Zentimeter an Alonsos Kopf vorbei

Grosjean hatte seinen Wagen nach dem Start noch vor der ersten Kurve in Lewis Hamilton hineingesteuert. Daraufhin nahm der Brite im McLaren Grosjean auf die Hörner und katapultierte ihn in Fernando Alonsos Ferrari. Der Spanier hatte dabei großes Glück, dass er nicht ernsthaft verletzt wurde - der fliegende Bolide verfehlte seinen Kopf nur um wenige Zentimeter. Die Sperre für Grosjean ist auch die Folge bereits mehrerer Aktionen des Fahrers im Laufe dieser Saison. In den ersten zwölf Rennen hatte er nun schon zum sechsten Mal in der ersten Runde einen Unfall.

Schumacher kommt ohne Strafe davon

Neben Grosjean wurden auch noch zwei weitere Fahrer nach Zwischenfällen bestraft, Michael Schumacher hingegen aber nicht: Der Venezolaner Pastor Maldonado muss nach seinem Frühstart beim nächsten Rennen in Monza zehn Plätze weiter hinten starten, der Finne Heikki Kovalainen nach einem gefährlichen Manöver in der Boxengasse 10.000 Euro Strafe zahlen. Das Manöver Schumachers gegen Sebastian Vettel auf dem Weg zum Boxenstopp blieb jedoch ungesühnt. Der Rekordweltmeister wurde von den Rennkommissaren verschont. Das gab der Internationale Automobilverband über drei Stunden nach der Zieldurchfahrt bekannt. "Keiner hat Schuld", hatte Vettel bereits in der Pressekonferenz betont.

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