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Schwimmen: Britta Steffen setzt Karriere fort

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Britta Steffen: "Ich werde weitermachen"

05.09.2012, 10:54 Uhr | t-online.de, dpa

Schwimmen: Britta Steffen setzt Karriere fort. Nach der Enttäuschung von London will Britta Steffen weitermachen.  (Quelle: imago)

Nach der Enttäuschung von London will Britta Steffen weitermachen. (Quelle: imago)

Sie gibt nicht auf: Schwimm-Star Britta Steffen setzt ihre sportliche Laufbahn bis mindestens zur Heim-EM 2014 in Berlin fort. "Ich werde weitermachen und mich vorrangig auf die 50 Meter Kraul konzentrieren, weil die recht erfolgreich waren bei den Olympischen Spielen." Die 100 Meter wolle sie noch mitschwimmen, "aber nicht mehr so fokussiert, wie es sonst der Fall war", sagte Steffen, die ihre Zukunft nach den Enttäuschungen bei Olympia 2012 noch offen gelassen hatte. Jetzt will es die Weltrekordlerin aber noch mal wissen und wird dafür sogar erstmals bei allen Weltcups an den Start gehen.

Die Entscheidung war während des Ostsee-Urlaubs gereift, der Zuspruch der Fans dürfte Deutschlands bekannteste Schwimmerin nur noch bestärkt haben. Selbst einen fünften Olympia-Start 2016 in Rio de Janeiro schließt die 28-Jährige nicht aus. "Es ist auf jeden Fall ein Traum, noch mal an Olympia teilzunehmen. Aber dazu muss absolut die Gesundheit stimmen, und der Spaß und auch der Erfolg."

"Ich möchte wieder Medaillen gewinnen"

Nach den medaillenlosen Spielen von London hatte alles noch anders ausgesehen. Über die 100 Meter Freistil war die Doppel-Olympiasiegerin von 2008 als Zwölfte des Halbfinales chancenlos gewesen, als Vierte über die halbe Distanz hingegen konkurrenzfähig. "Ich will meine Zeiten weiter verbessern. 2011 bin ich 24,6 Sekunden geschwommen, 2012 24,3. Im Bereich einer 24 flach ist immer eine Medaille drin, egal ob bei einer WM oder EM. Klar, ich möchte gerne wieder Medaillen gewinnen", erklärte Steffen nun.

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Die Sportlerin des Jahres 2008 hofft auf eine weitere Zusammenarbeit mit ihrem langjährigen Heimtrainer Norbert Warnatzsch, der noch in London seinen Rücktritt angekündigt hatte. "Das letzte Wort über Norberts Karriereende ist noch nicht gesprochen. Es wird noch Gespräche geben", sagte die Weltrekordlerin. "Egal wie: Wir werden uns auf gar keinen Fall verloren gehen. Natürlich wünsche ich mir, dass es eine gemeinsame Zukunft gibt."

"Ich werde jeden Wettkampf schwimmen"

Die Zukunft sieht in jedem Fall vor, erstmals in ihrer Laufbahn die komplette Weltcup-Saison auf der Kurzbahn mit acht Stationen in knapp sechs Wochen zu bestreiten. Nach dem Auftakt am 2./3. Oktober in Dubai geht es über Doha, Stockholm und Moskau nach Berlin (22./23. Oktober). Danach gibt es noch Rennen in Peking, Tokio und Singapur. "Darauf freue ich mich ganz dolle." Die WM findet Mitte Dezember in Istanbul statt.

Bereits im Vorjahr hatte die Serien-Europameisterin angekündigt, mehr Wettkämpfe als gewohnt bestreiten zu wollen. Bis auf die EM im Mai, die von vielen Konkurrentinnen ausgelassen worden war, gab es vor Olympia aber kein Kräftemessen mit der internationalen Konkurrenz. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Studiums zur Wirtschaftsingenieurin will sich Steffen nun ganz auf den Sport konzentrieren. "Ich werde zudem jeden Wettkampf schwimmen, der sich anbietet und trainingstechnisch passt. Ich freue mich auf die wettkampfintensive Zeit, wieder mehr Routine zu bekommen."

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