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Paralympics: Teuber und Graf holen Gold im Zeitfahren

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Deutsche Medaillen in Hülle und Fülle

05.09.2012, 20:02 Uhr | dpa

Paralympics: Teuber und Graf holen Gold im Zeitfahren. Goldjungs: Michael Teuber (links) und Tobias Graf waren im Zeitfahren nicht zu schlagen. (Quelle: dpa)

Goldjungs: Michael Teuber (links) und Tobias Graf waren im Zeitfahren nicht zu schlagen. (Quelle: dpa)

Tobias Graf lag völlig erschöpft auf dem Asphalt und konnte es fast nicht glauben - Michael Teuber dagegen riss siegesgewiss schon vor der Ziellinie den rechten Arm in die Höhe. Auf dem legendären Kurs von Brands Hatch sind die beiden Radsportler bei den Paralympics zu Doppel-Gold im Zeitfahren gerast und haben die deutsche Medaillenbilanz weiter aufpoliert. "Das ist der größte Moment in meiner Karriere", jubelte Teuber.

Tags zuvor hatte er aus Frustration über die Klassifizierungen seinen Rücktritt von der Bahn verkündet. Nun raste mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch zu seinem insgesamt vierten paralympischen Gold. "Dass ich es diesen muskelbepackten Kerlen, die neu in meiner Klasse sind, mit meinen dünnen Beinchen gezeigt habe, allein durch Wille, Ausdauer und Erfahrung, macht mich stolz", sagte der 44-Jährige, der infolge eines Autounfalls im Jahr 1987 inkomplett querschnittsgelähmt ist.

Dritter Olympiasieg in Serie für Kirsten Bruhn

Nur wenige Stunden später bescherte Andrea Eskau dem deutschen Team die dritte deutsche Goldmedaille im Zeitfahren. Sie setzte sich vor Landsfrau Dorothee Vieth durch. Danach gab es auch noch Gold im Wasser: Schwimmerin Kirsten Bruhn hat das dritte Mal in Serie den Olympiasieg über 100 Meter Brust geholt. Es war insgesamt die 13. deutsche Goldmedaille in London. Eine Silbermedaille ging über 100 Meter Brust an Nils Grunenberg.

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Neben den goldenen gab es noch weitere Medaillen in den Radwettbewerben: Norbert Mosandl gewann Silber beim Handbike-Zeitfahren, Hans-Peter Durst im Zeitfahren seiner Schadensklasse. Bronze holte ebenfalls im Zeitfahren Bernd Jeffre. Rollstuhlfechterin Simone Briese-Baetke hat auf der paralympischen Planche den ganzen großen Triumph verpasst. Sie unterlag im Degen-Finale Jana Saysunee aus Thailand mit 8:15.

Volleyballer weiter, Basketballer raus

Die Sitzvolleyballer erreichten durch ein 3:2 gegen China das Halbfinale. Für die Basketball-Männer kam dagegen das Aus im Viertelfinale: Sie verloren mit 46:57 gegen die USA. Dafür stehen die Frauen im Halbfinale gegen Holland. Rollstuhltennisspielerin Sabine Ellerbrock hat das Finale verpasst. Sie unterlag der Niederländerin Aniek van Koot nach 1:23 Stunden mit 5:7, 2:6.

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