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Schindler holt im Zeitfahren Paralympics-Silber

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Nächste Radsport-Medaille - Auch Segler jubeln

06.09.2012, 13:48 Uhr | dpa

Schindler holt im Zeitfahren Paralympics-Silber. Denise Schindler freut sich über ihre Silbermedaille.

Denise Schindler freut sich über ihre Silbermedaille. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Nach dem herausragenden ersten Renntag in Brands Hatch hat Denise Schindler die Medaillenjagd der deutschen Behinderten-Radsportler fortgesetzt - und auch die Segler trugen sich in die Erfolgsbilanz ein.

Heiko Kröger und Jens Kroker gewannen in ihren Disziplinen jeweils Silber bei den Paralympics für das deutsche Team in London. Wegen Flaute wurde am Donnerstag die elfte Wettfahrt gestrichen.

"Ich habe gehofft und gedacht, dass diese Medaille möglich ist. Wir haben es in den letzten Wochen auf den Punkt gebracht und hatten einen sehr guten Plan. Der ist voll aufgegangen", sagte der 46 Jahre alte Kröger aus Jersbek in Schleswig-Holstein der Nachrichtenagentur dpa. Dem Paralympics-Sieger von 2000 fehlt ein Unterarm. Während Kröger im 2.4mR-Kielboot unterwegs ist, wurde der an der Hand gehandicapte Berliner Kroker im Drei-Mann-Boot Sonar mit seiner Crew Zweiter. Vor vier Jahren hatte er in Peking gewonnen.

Vorjahresweltmeisterin Schindler musste sich nach 48 Kilometern nur der Chinesin Zeng Sini geschlagen geben. Im Sprint um Platz zwei setzte sich die 26-Jährige gegen Allison Jones aus Australien durch. Schindler gewann ihre erste Medaille bei Paralympics. Am Mittwoch hatte das deutsche Team drei Gold- und vier Silbermedaillen sowie einmal Bronze eingeheimst.

Der Star der ersten Straßenrennen war aber Alessandro Zanardi, der auch Stunden nach seinem Erfolg in der Handbike-Klasse noch sehr gerührt wirkte. In der ARD berichtete der Italiener - neben insgesamt 909 erhaltenen Glückwunsch-SMS - vom Anruf seines 13-jährigen Sohnes. "Kinder sind ja anders, er interessiert sich nicht immer dafür, wenn ich im Fernsehen bin. Aber dieses Mal hat er mir genau erklärt, wie ich das Rennen gefahren bin und wollte mir damit sagen: Ich bin stolz auf dich, weil du mein Vater bist und nicht, weil du Gold gewonnen hast". Noch beim Erzählen bekam der Ex-Formel-1-Pilot eine Gänsehaut.

Weniger erfolgreich verlief der Tag für Schützin Manuela Schmermund. Sie landete mit dem Gewehr nur auf Rang fünf. Rollstuhl-Tennisspielerin Sabine Ellerbrock verpasste durch ein 2:6, 6:7 (6:8) im kleinen Finale gegen Jiske Griffioen aus den Niederlanden Bronze. Im ersten Straßenradrennen der Männer konnte Wolfgang Sacher als 16. nicht in die Entscheidung eingreifen.

Im wieder einmal vollen Olympiastadion hatte es am Morgen schon eine Siegerehrung mit deutscher Beteiligung gegeben: Die Staffel über 4x100-Meter der Männer mit Markus Rehm, Heinrich Popow, David Behre und Wojtek Czyz holte sich Bronze ab, das ihr am Vorabend nach der Disqualifikation von Brasilien und den USA zugefallen war. "Wir haben die Franzosen und die Japaner hinter uns gelassen. Das hat riesigen Spaß gemacht, mal was im Team zu machen", jubelte Schlussläufer Czyz. Gold mit Weltrekord war an Südafrika um Oscar Pistorius gegangen.

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