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Hamilton perfekt, Vettel mit verkorkstem Rennen

09.09.2012, 15:47 Uhr | dpa, t-online.de

Hamilton perfekt, Vettel mit verkorkstem Rennen. Sebastian Vettels Rennen ist in Runde 48 vorbei. (Quelle: xpb)

Sebastian Vettels Rennen ist in Runde 48 vorbei. (Quelle: xpb)

Lewis Hamilton hat beim Großen Preis von Italien einen souveränen Start-Ziel-Sieg herausgefahren, der nur in Runde eins kurzzeitig in Gefahr geriet. Mit einer Zeit von 1:29,039 Stunden war der Brite im McLaren der Schnellste. Dahinter lieferten sich die Fahrer heiße Duelle und sorgten für ein spannendes Rennen. Zweiter wurde überraschend Sergio Perez, Fernando Alonso sicherte sich Platz drei.

Für die Deutschen lief es hingegen alles andere als optimal. Sebastian Vettel kassierte erst eine Durchfahrtsstrafe und musste dann fünf Runden vor Schluss den Red Bull aufgrund einer streikenden Lichtmaschine abstellen. Damit ist er in der WM-Gesamtwertung nur noch auf Rang vier mit 39 Punkten Rückstand auf Alonso. Auch Mark Webbers Red Bull fiel aus. Michael Schumacher, der von Platz vier gestartet war, wurde Sechster, Nico Rosberg Siebter. Timo Glock steuerte seinen Marussia auf Rang 17. Der von ganz hinten gestartete Force-India-Fahrer Nico Hülkenberg musste kurz vor Schluss wegen technischer Probleme aufgeben. (Nur Mittelmaß für die Deutschen - Stimmen Sie mit ab in der t-online.de Einzelkritik)

Button scheidet aus

Beim Start zogen die Ferraris vor heimischen Publikum die meiste Aufmerksamkeit auf sich. Felipe Massa kam sehr gut weg und kassierte den von P2 losgefahrenen Jenson Button. Fernando Alonso, der aufgrund eines technischen Defekts im Qualifying von Platz zehn startete, machte zwei Positionen gut.

In Runde neun sorgte eine Woche nach dem Horror-Crash von Spa diesmal Toro-Rosso-Fahrer Jean-Eric Vergne für eine kurze Schrecksekunde. Der Bolide des Franzosen brach bei knapp 300 Stundenkilometern plötzlich aus, stieg in die Luft und krachte dann in eine Werbetafel. "Ich habe Rückenschmerzen", meldete der ansonsten anscheinend unverletzte Vergne via Boxenfunk.

In der 34. Runde wurde Jenson Button plötzlich ganz langsam und musste den McLaren abstellen. Die Benzinpumpe hatte einen Defekt.

Vettel kassiert Durchfahrtsstrafe

Einen ganz spannenden Zweikampf lieferten sich rundenlang der WM-Führende Fernando Alonso und Sebastian Vettel. Die ständigen Angriffe gipfelten darin, dass der Spanier mit 300 Kilometer pro Stunde auf den Rasen fahren musste. Aber er bewies wieder einmal seine großen Fahrkünste, brachte den Ferrari wieder heil auf die Strecke, war aber stinksauer."Jetzt ist es genug", funkte Alonso wütend.

Wenig später kassierte der WmFührende den Deutschen. Dabei sah es sehr danach aus, dass Vettel durch das Vorbeilassen einer Strafe entgehen wollte. Die kam aber dennoch. Der Weltmeister musste einmal durch die Boxengasse fahren - ein zumindest fragwürdiges Urteil. "Ich war sauer, aber das muss man hinnehmen", sagte ein angefressener Weltmeister. Durch die Strafe rutschte Vettel auf Rang neun zurück.

Kurz vor Schluss ließ ihn dann seine Lichtmaschine im Stich. "Stopp den Wagen, wir müssen den Motor retten", funkte Teamchef Christian Horner. Wieder war es die Lichtmaschine, schon im dritten freien Training hatte die Elektronik Vettel im Stich gelassen. Dennoch ist Vettel für den WM-Ausgang optimistisch. "Unsere Chance ist nach wie vor sehr, sehr gut."

Perez überrascht mit herausragender Geschwindigkeit

Das Ferrari-Duo Massa und Alonso fuhr nun auf den Plätze zwei und drei. Wenig später funkte Massas Renningenieur an den Südamerikaner: "Denk an deine Reifen, Fernando ist hinter dir." Nach ein paar weiteren Kilometern zog Alonso vorbei. Die Tifosi hofften nun sogar, dass ihr Liebling noch den führenden Hamilton angreifen könnte. Doch sie hatten nicht mit dem Mexikaner Perez gerechnet. Der Sauber-Pilot hatte dank einer perfekten Strategie am Ende das schnellste Auto und schnappte sich Alonso noch.

Doch für den Spanier war das nicht ganz so schlimm, weil kurz vor dem Ende sein ärgster Verfolger Vettel sein Auto abstellen musste. In die verbleibenden sieben Rennen geht er nun mit einem dicken 37-Punkte-Polster.

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