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HGH-Doping: Russische Gewichtheber überführt

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HGH-Doping: Russische Gewichtheber überführt

09.09.2012, 14:41 Uhr | dpa

London (dpa) - Zwei russische Gewichtheber sind bei den Paralympics in London der Einnahme des Wachstumshormons HGH überführt worden. Das HGH-Doping wurde durch eine vor den Olympischen Spielen eingeführte neue Testmethode aufgedeckt, teilte das Internationale Paralympische Komitee (IPC) mit.

Dabei wurde den beiden Russen Nikolai Marfin und Wadim Rakitin die verbotene Einnahme des Hormons nachgewiesen. "Dass diese Methode greift, kann ich nur begrüßen", sagte Jürgen Kosel, Chefmediziner der deutschen Delegation, am Sonntag.

Die Blutproben wurden vor Beginn der Spiele am 23. und 25. August entnommen. Die zwei Sportler haben das Doping bereits gestanden und stehen nun vor Sperren von jeweils zwei Jahren. Rakitin hatte bei den Paralympics einen siebten Platz erreicht, Marfin war schon vor seinem Wettkampf ausgeschlossen worden.

"Das sind weltweit die ersten Fälle, bei denen die vor London 2012 vorgestellten Testmethoden erfolgreich waren", sagt Toni Pascual vom Anti-Doping-Komitee des Internationalen Paralympischen Komitees.

Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA hatte vor Olympia mit der spektakulären Neuigkeit aufgewartet, erstmals einen Marker-Test auf den Missbrauch von HGH (Human Growth Hormone) entwickelt zu haben und ihn in London auch einzusetzen. Bei den Spielen der Nicht-Behinderten hatte es dann aber keinen entsprechenden Dopingfall gegeben.

Alle 16 während der Spiele bei den Deutschen vorgenommenen Dopingproben sind laut Kosel negativ gewesen. Die vier bekanntgewordenen Dopingfälle kamen alle aus dem Lager der Gewichtheber. "Die sind schon in der Vergangenheit negativ aufgefallen", erklärte Kosel, "das ist einfach eine Sportart mit viel Kraftaufbau".

Insgesamt zog der medizinische Stab des deutschen Paralympics-Teams ein positives Fazit der Spiele in London. "Unsere Sportler waren in einem viel besseren Zustand als noch vor vier Jahren", sagte Kosel, "in Peking waren viele übertrainiert, Verletzungen waren die Folge." In Zusammenarbeit mit den Ärzten hätten die Trainer vor den Behindertenspielen dieses Mal viel dosierter trainieren lassen.

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