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Triathlon: Kienle neuer 70.3-Weltmeister

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Triathlon: Kienle neuer 70.3-Weltmeister

10.09.2012, 12:46 Uhr | dpa

Triathlon: Kienle neuer 70.3-Weltmeister. Triathlet Sebastian Kienle ist neuer 70.

Triathlet Sebastian Kienle ist neuer 70. (Quelle: dpa)

Henderson (dpa) - Dank einer grandiosen Leistung auf dem Rad hat Sebastian Kienle den größten Triumph in seiner Triathlon-Karriere gefeiert. In der Wüste von Nevada sicherte sich der 28-Jährige bei der 70.3-Weltmeisterschaft den Titel über die halb so lange Ironman-Strecke.

Nach 1,9 Kilometern Schwimmen, 90 Kilometern Radfahren und 21,1 Kilometern Laufen setzte sich der Karlsruher in Henderson am Lake Las Vegas gegen den australischen Titelverteidiger Craig Alexander und den Neuseeländer Bevan Docherty durch. In 3:54:35 Stunden lag der Physikstudent knapp eine Minute vor Alexander und zwei Minuten vor Docherty.

"Eigentlich habe ich selber nicht geglaubt, dass ich das, was ich heute gezeigt habe, drauf habe", schrieb Kienle auf seiner Facebook-Seite und dankte allen Leuten, die ihn in den letzten Jahren unterstützt haben. "Ich mach ein Bier für euch auf."

Der zweimalige Champion und Europameister Michael Raelert aus Rostock wurde nach einer Vier-Minuten-Zeitstrafe wegen angeblichen Windschattenfahrens immerhin noch Achter, der Münchner Faris Al-Sultan belegte den neunten Rang. Bei den Frauen triumphierte die Britin Leanda Cave. Julia Gajer aus Ditzingen kam auf einen starken achten Platz.

Für Kienle war der Coup auch ein Sieg gegen alle Zweifler. Wegen seiner Schwäche im Schwimmen hatten ihm viele einen großen Titel nicht zugetraut. Allein durch seine Stärken auf dem Rad könne er das nicht ausgleichen. "Ich sage: Das ist alles nur Gerede von Leuten, die es auf dem Rad nicht drauf haben", sagte Kienle bei "tri-mag.de". Er räumte aber ein: "Ich muss im Schwimmen definitiv noch zulegen."

In Henderson sah es nach dem Schwimmen wie immer aus. Mit drei Minuten Rückstand auf die Spitze kam Kienle aus dem Wasser. Doch nach 40 Kilometern auf dem Rad war er wieder vorne dabei. Bei Kilometer 50 machte er ernst und zog davon. Auf der Laufstrecke verteidigte Kienle seinen Vorsprung souverän.

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