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Steht Jens Lehmann 2016 bei den Paralympics zwischen den Pfosten?

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Steht Jens Lehmann 2016 bei den Paralympics zwischen den Pfosten?

11.09.2012, 12:42 Uhr | t-online.de

Steht Jens Lehmann 2016 bei den Paralympics zwischen den Pfosten?. Jens Lehmann könnte 2016 sein Comeback im Tor geben. (Quelle: imago)

Jens Lehmann könnte 2016 sein Comeback im Tor geben. (Quelle: imago)

Kämpft der ehemalige deutsche Nationaltorhüter Jens Lehmann bei den Paralympics 2016 in Rio de Janeiro im Blindenfußball um eine Medaille? Was zunächst verrückt klingt, ist gar nicht so abwegig.

"Ein Torhüter unterliegt keinen Bestimmungen, dass er irgendeine Behinderung haben muss und auch keinen Regeln in Sachen Karriere. Somit wären Jens Lehmann und Oliver Kahn oder jeder andere zurückgetretene Torhüter praktisch verfügbar. Wir werden das jetzt intern besprechen", sagte der Präsident des Behindertensport-Verbandes, Friedhelm Julius Beucher, der "Bild"-Zeitung.

"Das wäre sensationell"

Lehmann, der 2008 seinen Rücktritt von der DFB-Elf bekannt gab, macht derzeit in London und Cardiff seinen Trainerschein. Partout ablehnen will er einen Einsatz bei den Paralympics jedenfalls nicht. "Das ist sehr interessant, wenn ich bis dahin noch fit bin. Auf jeden Fall kann man darüber reden, falls Interesse besteht", sagte der WM-Dritte von 2006 und Vize-Europameister von 2008.

Bundestrainer Ulrich Pfisterer wäre dem prominenten Neuzugang ebenfalls nicht abgeneigt: "Wenn Jens Lehmann mitmachen würde, wäre das sensationell", sagte der 60-Jährige. Für London hatte sich das deutsche Blindenfußball-Team allerdings nicht qualifizieren können.

Eishockey-Keeper besser geeignet

Einige Behindertensport-Experten zweifeln allerdings daran, dass der Einsatz eines ehemaligen Fußballtorwarts wie Lehmann einer Blindenfußballmannschaft helfen würde. "Der Torwart darf den ein mal zwei Meter großen Torraum nicht verlassen. Das ist schon ein etwas anderes Torwartspiel", sagte der stellvertretende Sportdirektor des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), Robert Voigtsberger.

Ehemalige Eishockey- oder Handballtorwarte seien für Einsätze im Blindenfußball "besser geeignet" als klassische Fußballtorhüter. "Im Blindenfußball ziehen die Spieler aus drei Metern mit der Pike drauf, da kommt es vor allem auf Reflexe an", sagte Voigtsberger.

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