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Kubica über die Formel 1: "Bin kein Teil dieser Welt mehr"

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Kubica über die Formel 1: "Bin kein Teil dieser Welt mehr"

19.09.2012, 11:28 Uhr | t-online.de

Kubica über die Formel 1: "Bin kein Teil dieser Welt mehr". Robert Kubica und die Formel 1: Gibt es da noch eine Zukunft? (Quelle: Reuters)

Robert Kubica und die Formel 1: Gibt es da noch eine Zukunft? (Quelle: Reuters)

Hat der verletzte Formel-1-Pilot Robert Kubica mit der Königsklasse des Rennsports innerlich schon abgeschlossen? Jüngste Äußerungen in einem Interview mit dem italienischen Web-Magazin "Omnicorse.it" klingen danach.

Der Satz, der aufhorchen lässt, fällt dabei eher beiläufig in der Antwort auf die Frage, warum sein früherer Rennstall Lotus, früher Renault, in der aktuellen Saison noch nicht gewinnen konnte: "Schwierig zu sagen", so Kubica, "gerade wenn man wie ich nicht länger ein Teil dieser Welt ist."

Die Zeichen scheinen also auf Abschied zu stehen zwischen Kubica und dem Lotus-F1-Team, zu dem er nach seiner Genesung eigentlich hätte zurückkehren sollen. Der 27-Jährige, der 2006 als erster Pole in der Formel 1 begann, hatte sich im Februar 2011 bei einem Rallye-Rennen schwer verletzt. Eigentlich hätte er zum Saisonauftakt 2012 wieder fit sein sollen, doch seine Genesung verzögerte sich.

Die Verbundenheit ist da

Auch jüngste Äußerungen von Lotus-Teamchef Eric Boullier deuteten auf darauf hin, dass der Verhältnis nicht mehr allzu eng ist. Er habe keinen direkten Kontakt mehr zu Kubica, sondern nur noch zu dessen Management, hatte Boullier gesagt, und er sei über den Gesundheitszustand des Polen schon lange nicht mehr informiert worden.

Kubica demonstriert in dem Interview dennoch große Verbundenheit zu dem Rennstall aus Enstone. Die aktuellen Erfolge - Kimi Räikkönen auf Platz drei der Fahrerwertung und Lotus auf Platz vier der Konstrukteurswertung - wertet der 27-Jährige als Früchte der Arbeit, die bereits zu seiner Zeit begonnen habe: "Schon 2010 waren die Stärken zu erkennen. Lotus ist einfach ein Rennteam, und davon gibt es heute nicht mehr viele."

"Pure Leidenschaft"

Der Pole erkennt darin, dass Lotus nicht über die personellen Ressourcen wie etwa Red Bull oder Ferrari verfügt, einen Vorteil: "Wenn man sich die Topteams ansieht, die großen Hersteller, sind sie mit so vielen Leuten schwierig zu führen. Lotus ist ein Team mit purer Motorsport-Leidenschaft." Klein, aber fein also.

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