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Vettel gefällt sich in der Rolle des Jägers

19.09.2012, 13:12 Uhr | sid

. Hat die Fährte aufgenommen: "Jäger" Sebastian Vettel. (Quelle: imago)

Hat die Fährte aufgenommen: "Jäger" Sebastian Vettel. (Quelle: imago)

Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat trotz eines Rückstands von mittlerweile 39 Punkten auf Spitzenreiter Fernando Alonso die Hoffnung auf seinen dritten WM-Titel in Folge nicht aufgegeben. "Es sind immer noch sieben Rennen zu fahren und viele Punkte zu holen. Ich kämpfe weiter", sagte der Heppenheimer der "Sport Bild".

Er finde durchaus Gefallen an der Rolle des Jägers: "Das gefällt mir. Ich finde es sogar richtig aufregend, jetzt die große Aufholjagd zu starten." Kritik an seinem vermeintlich aggressiven Fahrstil lasse er nicht gelten. "Ich fahre überhaupt nicht mit der Brechstange. Ich fahre am Limit, aber nicht darüber", sagte Vettel, der seinem spanischen Rivalen Alonso Anerkennung zollt: "Niemand hat ihm einen Scheck mit einer gewissen Anzahl an Punkten ausgeschrieben. Die hat er sich selbst verdient."

Nach 13 von 20 Läufen ist Vettel nur Vierter der WM-Wertung, lediglich 'Iceman' Kimi Räikkönen schaffte 2007 von Platz vier aus in den letzten sieben Rennen noch den Titelgewinn. Um dies zu wiederholen, braucht der Deutsche schnellstmöglich das Ende seiner schlechtesten Serie als Red-Bull-Pilot.

Die Wende unter Flutlicht?

Neun Rennen in Folge ohne Sieg hat der Heppenheimer noch nie mit seinem Team erleben müssen. Die Hoffnung, dass diese Serie ausgerechnet beim Nachtrennen unter 1500 Flutlichtern und bei drückender Hitze im Cockpit gelingt, ist allerdings groß. Denn auf Stadtkursen scheint der Red Bull weiterhin Vorteile gegenüber der Konkurrenz zu haben. Auf der vergleichbarsten Strecke in Monaco gewann in diesem Jahr Vettels Teamkollege Mark Webber, der Hesse siegte im Vorjahr in Monte Carlo und auch im asiatischen Stadtstaat.

"Mir gefällt die Strecke sehr gut", sagte Vettel: "Das liegt vor allem daran, dass wir gegen den Uhrzeigersinn fahren. Und die Atmosphäre in der Nacht ist unglaublich." Auch der Blick in die eigene Historie macht dem Red-Bull-Piloten Mut. 2010 machte er in den letzten beiden Rennen 25 Punkte gut - auf Alonso. "Durchschnittlich musste ich da pro Rennen 12,5 Punkte aufholen", rechnete Vettel vor: "Dieses Jahr ist es bei sieben Rennen nach Adam Riese also nur knapp die Hälfte."

Keine Angst vor Alonso

Grundsätzlich fühle Vettel sich bei Red Bull weiter "sehr glücklich" und denke auch nicht über einen Wechsel zu Ferrari nach, aber scheuen würde er sich nicht davor, mit Alonso ein Team zu bilden. "Ich habe keine Angst, gegen Fernando im selben Team zu fahren. Am Ende ist es doch gut für das Team, wenn es zwei gute Fahrer hat. Und es ist auch gut für mich, weil die Herausforderung umso größer ist", erklärte Vettel.

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