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Nürnberg - Frankfurt: Eintracht stürmt an die Spitze

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Hoffer und Inui schießen die Eintracht auf Rang eins

21.09.2012, 22:35 Uhr | dpa

Nürnberg - Frankfurt: Eintracht stürmt an die Spitze. Frankfurts Keeper Trapp kommt vor Nürnbergs Balitsch an die Ball. (Quelle: Reuters)

Frankfurts Keeper Trapp kommt vor Nürnbergs Balitsch an die Ball. (Quelle: Reuters)

Vier Spiele, vier Siege: Aufsteiger Eintracht Frankfurt hat Rekordmeister FC Bayern München zumindest für eine Nacht an der Tabellenspitze der Bundesliga abgelöst. Mit einem 2:1 (1:0) beim ebenfalls stark gestarteten 1. FC Nürnberg feierten die Hessen den besten Start in der Vereinsgeschichte und zudem den besten Start eines Aufsteigers überhaupt.

Vier Minuten nach seiner Einwechslung traf der Österreicher Erwin Hoffer (25.) für das Team von Trainer Armin Veh. Der Japaner Takashi Inui macht mit seinem zweiten Saisontor nach genau einer Stunde den Sack zu. Der Treffer von Sebastian Polter (76.) kam zu spät für die Nürnberger, die nunmehr seit fünf Monaten auf einen Heimsieg warten.

Eintracht muss früh doppelt wechseln

Einen Tag vor dem Schlagerspiel zwischen dem FC Schalke 04 und dem ebenfalls noch verlustpunktfreien FC Bayern zeigten die Frankfurter vor 45.033 Zuschauern in Nürnberg eine bärenstarke Leistung. Meister Borussia Dortmund kommt da zum Heimspiel am kommenden Dienstag gerade recht und muss vielleicht zum Tabellenführer. Denn momentan hat die Eintracht drei Punkte Vorsprung vor den Bayern. Letztmals standen die Frankfurter übrigens vor 13 Jahren an der Tabellenspitze.

Beide Trainer hatten ihre Anfangsformation nicht verändert. Club-Coach Dieter Hecking vertraute jener Elf, die in Gladbach 3:2 gewonnen hatte. Veh setzte auf das Team, welches sich zu Hause mit 3:2 gegen den Hamburger SV durchgesetzt hatte. Nach 13 Minuten gab es in der tollen Begegnung den ersten richtigen Aufreger. Hanno Ballitsch krachte in seinem 300. Bundesliga-Spiel mit Frankfurts Kapitän Pirmin Schwegler zusammen. Während Balitsch weitermachen konnte, wurde Schwegler mit einer Platzwunde am Kopf für Martin Lanig ausgewechselt. Nur wenig später musste Veh erneut wechseln. Für Olivier Occean, der mit einer Zerrung vom Platz humpelte, kam Hoffer.

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Hoffer bringt die Gäste auf Kurs

Beide Teams spielten nach dem überzeugenden Bundesliga-Start mit breiter Brust - die Nürnberger hätten mit einem Sieg ebenfalls die Spitze stürmen können. Glück hatte Carlos Zambrao, dass er nach 18 Minuten nicht mit Gelb-Rot vom Feld musste. Der Peruaner, der für ein Foul an Pinola schon früh die Gelbe Karte sah, stoppte Tomas Pekhart kurz vor der Strafraumgrenze. Der fällige Freistoß brachte dem Club nichts ein.

Statt durch die Wechsel aus dem Konzept zu kommen, drehten die Frankfurter auf. Als die Hausherren in dem packenden Spiel nach einer Ecke nicht richtig klärten, traf Hoffer ins lange Eck. Dann hielt Eintracht-Keeper Kevin Trapp die Führung fest. Erst faustete er einen Pekhardt-Kopfball über die Latte, dann lenkte er einen Schuss des Japaners Hiroshi Kiyotake an den Pfosten.


Polter bringt den Anschluss - und vergibt den Ausgleich

Nach der Pause machte Frankfurt die Räume eng und stand in der Defensive gut. Und die Gäste hatten das Glück des Tüchtigen. Nach einer Ecke klärte Sebastian Jung auf der Linie für seinen schon geschlagenen Torhüter. Danach ging es ganz, ganz schnell: Inui traf nach einem Konter aus gut 16 Metern. Die Nürnberger steckten nicht auf. Der Kopfball-Treffer von Polter nach einem Freistoß sorgte noch einmal für Spannung. Kurz vor dem Abpifff vergab Polter dann noch eine hundertprozentige Chance.

4. Spieltag

1. FC Nürnberg

-

Eintracht Frankfurt

1:2

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FC Schalke 04

-

FC Bayern München

0:2

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VfL Wolfsburg

-

SpVgg Greuther Fürth

1:1

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1. FSV Mainz 05

-

FC Augsburg

2:0

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Hamburger SV

-

Borussia Dortmund

3:2

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Fortuna Düsseldorf

-

SC Freiburg

0:0

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Bayer Leverkusen

-

Borussia Mönchengladbach

So.

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SV Werder Bremen

-

VfB Stuttgart

2:2

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TSG 1899 Hoffenheim

-

Hannover 96

3:1

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