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Freitag fordert Nachdenken über neues NADA-Modell

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Freitag fordert Nachdenken über neues Modell für NADA

26.09.2012, 14:44 Uhr | dpa

Freitag fordert Nachdenken über neues NADA-Modell. Dagmar Freitag will sich politisch für die NADA einsetzen.

Dagmar Freitag will sich politisch für die NADA einsetzen. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die Sportausschuss-Vorsitzende Dagmar Freitag hat ein neues Finanzierungsmodell für die kriselnde Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) gefordert.

"Die NADA steht am Scheideweg. Entweder wir blamieren uns auf internationaler Ebene bis auf die Knochen, oder wir denken über ein neues Modell nach", sagte die SPD-Politikerin in Berlin. Nach der ausgelaufenen Anschubfinanzierung durch den Bund fehlen der NADA im kommenden Jahr 1,35 Millionen Euro für das operative Geschäft. Nun droht eine Reduzierung der Dopingkontrollen. Selbst ein Modell dürfe nicht ausgeschlossen werden, nach dem die NADA - wie in Australien - komplett vom Staat finanziert wird, so Freitag. "Wir können keine Lösung der Finanzprobleme anbieten, aber wir wollen die Diskussion innerhalb der SPD und den politischen Gremien in Gang bringen", sagte sie.

Bisher hatte die Bundesregierung angekündigt, dass es trotz geringeren Budgets keine Entlassungen oder Reduzierung der Zahl von Kontrollen in der NADA geben werde. "Man muss ganz klar konstatieren, dass einige Stakeholder zwar gern Sitz und Stimme in den Aufsichtsgremien annehmen, aber ihren Verpflichtungen zur Finanzierung nicht nachkommen", kritisierte Dagmar Freitag.

Zugleich forderte die Sportausschuss-Vorsitzende von der Bundesregierung und dem Deutschen Sportbund DOSB ein endgültiges "Ende der Geheimniskrämerei." Nach der heftigen Kritik an den Zielvereinbarungen und Förderstrukturen im deutschen Sport stellte die SPD am Mittwoch im Sportausschuss des Deutschen Bundestages einen Antrag zur Abstimmung, wonach die Zielvereinbarungen für die deutschen Sportverbände generell öffentlich gemacht werden müssten.

Zuvor hatte das Oberlandesgericht Berlin/Brandenburg mit der Zurückweisung einer Beschwerde von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich diesbezüglich bereits ein Grundsatzurteil gefällt und klargestellt, dass Journalisten einen Anspruch auf Information hätten. "Für uns ist nun die Frage interessant, ob in Sachen Veröffentlichung der Zielvereinbarungen das Bundesinnenministerium am Gängelband des DOSB folgte oder eher der DOSB dem BMI", meinte Freitag.

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