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Einigung im Arbeitskampf zwischen NFL und Referees

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Arbeitskampf zwischen NFL und Referees beendet

27.09.2012, 08:57 Uhr | dpa

Einigung im Arbeitskampf zwischen NFL und Referees. Die Amateur-Schiedsrichter hatten zuletzt von Trainern und Spielern viel Kritik einstecken müssen.

Die Amateur-Schiedsrichter hatten zuletzt von Trainern und Spielern viel Kritik einstecken müssen. (Quelle: dpa)

New York (dpa) - Krasse Fehlentscheidungen und die Aufregung in der gesamten amerikanischen Sportwelt haben Wirkung gezeigt - der Arbeitskampf zwischen der amerikanischen Football-Liga NFL und ihren rund 120 offiziellen Schiedsrichtern ist beigelegt.

Die Referees sollen schon an diesem Donnerstag wieder eingesetzt werden, wie die NFL auf ihrer Internetseite mitteilte. "Die Teams, Spieler und Fans wollen und verdienen Konstanz und Qualität", sagte NFL-Chef Roger Goodell.

Cj Spiller, Running Back der Buffalo Bills, schrieb bei Twitter: "Willkommen zurück, Referees! (Ich bin) froh, dass ihr den Deal gemacht habt. Dank auch an die Ersatzschiedsrichter, die versucht haben, unter diesen Umständen ihr bestes zu geben." Wegen der Aussperrung Anfang Juni hatten zuletzt Amateur-Referees die Spiele der finanzkräftigsten Liga der Welt mit Jahreseinnahmen von rund neun Milliarden Dollar geleitet - und teils verheerende Kritiken erhalten.

Der Durchschnittsverdienst der Referees von aktuell 149 000 Dollar pro Saison soll laut Einigung auf 173 000 Dollar im kommenden Jahr und bis zu 205 000 Dollar im Jahr 2019 steigen. Zudem können NFL- Schiedsrichter von 2013 an als Vollzeitkräfte arbeiten. Im Gegensatz zu den Unparteiischen in den US-Profiligen im Basketball, Baseball und Eishockey sind NFL-Referees bislang Teilzeitkräfte.

Auch im Streitpunkt Altersvorsorge näherten sich beide Seiten an. "Die langfristige Zukunft unseres Sports erfordert Verbesserungen in allen Bereichen, auch im Schiedsrichterwesen", betonte Goodell und sprach von einer "wichtigen Vereinbarung". Der offizielle Schiedsrichter Ed Hochuli sagte nfl.com: "Als ich von den Gerüchten gehört habe, habe ich angefangen, Liegestütze zu machen."

Als "schlechteste Entscheidung aller Zeiten" hatten einige Fans eine Situation in der Partie der Green Bay Packers gegen die Seattle Seahawks Anfang der Woche bezeichnet. Der Unparteiische entschied wenige Sekunden vor Schluss nach einem langen Pass und Gerangel in der Endzone auf Touchdown für die Seahawks, die damit die Partie drehten und 14:12 gewannen - den wütenden Pfiffen und massiven Reaktionen nach eine Fehlentscheidung. Die NFL räumte ein, dass Passfänger Golden Tate seinen Gegenspieler zu Boden geschubst habe, beließ es aber beim Endresultat, da der Schiedsrichter auf dem Feld keinen eindeutigen Videobeweis zur Verfügung gehabt habe.

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