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Sauber buhlt um Michael Schumacher

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Sauber-Chefin will Schumacher holen

01.10.2012, 07:54 Uhr | t-online.de

Sauber buhlt um Michael Schumacher. Was läuft da zwischen Sauber-Chefin Kaltenborn und Schumacher? (Quelle: imago)

Was läuft da zwischen Sauber-Chefin Kaltenborn und Schumacher? (Quelle: imago)

Hält eine Frau Michael Schumacher nach dessen Ausbootung bei Mercedes in der Formel 1? Nach Informationen der "Bild" buhlt Sauber-Chefin Monisha Kaltenborn um die Dienste des Rekordchampions. "Natürlich sind das reizvolle Gedanken, und natürlich überlegt man, ob man einen siebenmaligen Weltmeister holen kann, wenn er auf dem Markt ist“, sagte sie dem Blatt.

Allerdingst sei Schumacher bislang nur für große Teams gefahren, "mit denen wir uns nicht vergleichen können", erklärte die 41-Jährige weiter.

Schumi würde ein schnelles Auto bekommen

Schumacher zu Sauber? Das wäre nach seiner Trennung von Mercedes der nächste Knall in der Formel 1. Abwegig ist der Gedanke nicht. Schumacher würde ein schnelles Auto bekommen. Selbst WM-Spitzenreiter Fernando Alonso findet nur lobende Worte für den Schweizer Rennstall. "Schumacher hätte im Sauber in diesem Jahr schon drei Rennen gewonnen.“

Auch am Geld dürfte der Transfer nicht scheitern. Wenn Schumacher bereit ist, in Sachen Gehalt Abstriche zu machen, könnte sich Sauber den 43-Jährigen leisten.

Ferrari hält sich noch bedeckt

Eine andere Option für Schumacher bleibt weiterhin Ferrari. Die Scuderia hält sich zu den Spekulationen weiter bedeckt. Vor allem aber ist Felipe Massa noch immer nicht für die nächste Saison bestätigt. Ferrari-Boss Luca di Montezomolo bleibt bis jetzt ein Bekenntnis zu dem Brasilianer schuldig. "Massa? Da muss ich noch ein paar Tage nachdenken", sagte Montezemolo zuletzt.

Außerdem berichtet der "kicker", dass in England ein Wechsel Schumachers zu Williams diskutiert wird. "Mit beständigeren Fahrern als Pastor Maldonado und Bruno Senna wäre der Traditionstruppe sicher rasch weiter vorne zu finden", analysiert das Sportmagazin.

Lauda: Irgendwann ist alles vorbei

Derweil gehen die Meinungen, ob Schumacher seine Karriere fortsetzen sollte, weiter auseinander. "Ich bezweifle, dass er sich dauerhaft noch einmal mit den Besten, also Sebastian Vettel, Fernando Alonso und Lewis Hamilton messen kann", sagte der neue Mercedes-Aufsichtsratschef Niki Lauda der "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung". Irgendwann sei alles nun mal vorbei, so der dreimalige Champion.

Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug sieht dies anders. Er glaubt, dass sein Noch-Angestellter nach wie vor zu den schnellsten Fahrern im Feld gehört. "Mit einem Siegerauto hätte Michael gewonnen“, sagte er. Dumm nur, dass Schumi so ein Auto von Mercedes nie bekommen hat.

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