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Michael Schumacher war bei Mercedes sogar nur dritte Wahl

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Schumacher war sogar nur dritte Wahl

02.10.2012, 08:16 Uhr | t-online.de

Michael Schumacher war bei Mercedes sogar nur dritte Wahl. Michael Schumacher muss derzeit einige Nackenschläge verkraften (Quelle: imago)

Michael Schumacher muss derzeit einige Nackenschläge verkraften. (Quelle: imago)

Hat Mercedes bei der Trennung von Michael Schumacher ein mieses Spiel mit dem Rekordweltmeister betrieben? Wie das Fachmagazin "auto, motor und sport" berichtet, war der 43-Jährige nur noch dritte Wahl bei dem Rennstall. Demnach hatte sich Mercedes neben Lewis Hamilton auch um Sergio Perez bemüht. Im Klartext heißt das: Hätte der Brite nicht unterschrieben, wäre der Mexikaner für Schumacher ins Cockpit geklettert.

Und möglicherweise hatte der Rennstall sogar noch weitere Fahrer auf dem Zettel, sodass Schumacher noch nicht einmal Plan C gewesen wäre – der nächste Nackenschlag für den siebenmaligen Weltmeister. Am Montag hatte auch Ferrari verkündet, ohne Schumacher zu planen. Als letzte Ausfahrt bleibt dem siebenmaligen Weltmeister nun nur noch das Sauber-Team, das Interesse zeigt und eine Verpflichtung des Kerpeners prüft.

Hamilton-Deal stand auf der Kippe

Seit vergangener Woche ist bekannt, dass Schumacher bei Mercedes keine Zukunft hat und Hamilton für die nächsten drei Jahre den Silberpfeil steuert. Allerdings stand der Deal mit dem Weltmeister von 2008 auf der Kippe. Wie "auto, motor und sport" weiter berichtet, konnte sich der McLaren-Zögling bis zuletzt nicht entscheiden.

"Wenn Hamilton das Ding in Singapur gewonnen hätte, wäre es schwierig geworden. Das wäre dann eine emotionale Sache geworden, er hätte vielleicht doch McLaren den Zuschlag gegeben", wird ein namentlich nicht genannter Mercedes-Insider zitiert. Hamilton siegte aber nicht, fiel stattdessen aus - und unterschrieb bei Mercedes.

Insider bestätigen: Schumi hat sich verzockt

Zudem ist aus Mercedes-Kreisen zu hören, dass sich Schumacher bei den Vertragsverhandlungen tatsächlich verzockt hat. "Michaels Hinhalten bis Oktober hat Mercedes dazu veranlasst, über Alternativen nachzudenken", heißt es.

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