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Ribéry sichert den Bayern den Rekord

06.10.2012, 17:36 Uhr | sid

Bayern - Hoffenheim: . Jubel bei den Bayern: Torschütze Franck Ribéry. (Quelle: dpa)

Jubel bei den Bayern: Torschütze Franck Ribéry. (Quelle: dpa)

Der FC Bayern München hat die Diskussionen um den Streit zwischen Trainer Jupp Heynckes und Matthias Sammer zumindest sportlich gut verkraftet. Der Rekordmeister bezwang TSG 1899 Hoffenheim souverän, aber ohne Glanz mit 2:0 (1:0) und stellte mit dem siebten Sieg im siebten Spiel einen Startrekord auf. Franck Ribery traf zum ersten Mal in dieser Saison in der Liga - und das gleich doppelt (19., 47.). Damit bescherte der Franzose den Münchnern einen ruhigen Wiesn-Besuch.

Hoffenheim konnte auch das neunte Duell gegen die Bayern nicht gewinnen und bezog nach drei Spielen mit sieben Punkten die vierte Saison-Niederlage.

Bayern sichtlich bemüht

Die Bayern waren vor 71.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena sichtlich bemüht, die peinliche Pleite in der Champions League bei Bate Borissow (1:3) und die negativen Begleiterscheinungen mit dem Zwist zwischen Heynckes und Sammer vergessen zu machen.

Firminio mit der ersten Chance

Ohne Arjen Robben, dafür aber wieder mit Bastian Schweinsteiger (für Luiz Gustavo) und dem überragenden Ribéry setzten sie Hoffenheim vom Start weg unter Druck. Hoffenheim versuchte aus einer kompakten, vom äußerst aggressiven Zweikämpfer Sebastian Rudy geordneten Defensive zu Gegenstößen zu kommen, was jedoch selten gelang. Nach Vorarbeit von Rudy und Fabian Johnson köpfte Firmino bei der einzigen Gelegenheit der Gäste vor dem Seitenwechsel über das Tor (22.).

Ribéry trifft zur Führung

Ribery schoss 1899-Torwart Koen Casteels beim 1:0 den Ball von halblinks zwischen den Beinen hindurch, die Vorarbeit hatte Thomas Müller geleistet. Müller musste sechs Minuten später für Xherdan Shaqiri raus, weil er in der 5. Minute im Luftkampf den Ellenbogen von Mario Mandzukic abbekommen und dabei eine blutende Wunde unter dem linken Auge erlitten hatte.

Unter den besorgten Blicken von Bundestrainer Joachim Löw und DFB-Präsident Wolfgang Niersbach musste auch Bayern-Kapitän Philipp Lahm nach einem Tackling gegen den früheren Münchner Takashi Usami am linken Bein behandelt werden, er machte aber weiter.

FCB lässt Großchancen liegen

Nach dem 1:0 gaben die Bayern Sammer erneut etwas Anlass, von einem "lätschernen" Auftritt zu sprechen, ohne dass 1899 daraus Kapital schlagen konnte. Toni Kroos, Mandzukic und Ribery dagegen hätten die Führung noch vor der Pause beruhigender gestalten können, verfehlten aber das Tor.

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Ribéry beseitigt alle Zweifel

Nach dem Seitenwechsel dauerte es jedoch keine zwei Minuten, ehe Ribery nach einem Querpass von Kroos mit einem Schlenzer ins rechte obere Toreck die Zweifel beseitigte. 1899-Trainer Markus Babbel versuchte mit den neuen Offensivkräften Eren Derdiyok, Kevin Volland (jeweils 63.) und Stephan Schröck (73.) noch einmal Impulse zu setzen. An der Dominanz der Bayern änderte das freilich nichts. Javi Martinez hätte per Kopf nach Shaqiri-Flanke beinahe das 3:0 erzielt (73.).

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