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Formel 1: Ärger um Vettels Pole in Suzuka, Schumacher früh raus

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Ärger um Vettels Pole, Schumacher früh raus

06.10.2012, 11:26 Uhr | t-online.de

Formel 1: Ärger um Vettels Pole in Suzuka, Schumacher früh raus. Sebastian Vettel unterwegs im Red Bull Racing. (Quelle: xpb)

Sebastian Vettel unterwegs im Red Bull Racing. (Quelle: xpb)

In Suzuka führt kein Weg vorbei an Weltmeister Sebastian Vettel. Mit einer Rundenzeit von 1:30,839 Minuten schnappte sich der Red-Bull-Pilot die Pole Position zum Großen Preis von Japan. Neben dem Deutschen in der ersten Startreihe steht sein Teamkollege Mark Webber. Doch Vettel musste lange um seinen Startplatz bangen. Weil er den WM-Führenden Fernando Alonso auf der Schlussrunde behindert haben soll, wurde er von der Rennleitung zum Rapport bestellt. Die Rennkommissare entschieden dann nach mehr als zweistündiger Beratung, dass der Deutsche seinen Startplatz behalten darf. Vettel wurde am Ende lediglich verwarnt, er startet damit zum 34. Mal in seiner Karriere vom ersten Startplatz.

"Das war ein fast perfektes Qualifying", sagte Vettel, der seine Aufholjagd im Kampf um den dritten Titel in Folge auf Ferrari-Pilot Alonso fortsetzen will, noch vor der Entscheidung der Kommissare, "das Auto hat sich fantastisch angefühlt. Hoffentlich läuft es im Rennen auch so gut."

Schumacher abgeschlagen

Michael Schumacher landete im Qualifying auf einem bescheidenen 13. Rang. Nach dem von ihm verschuldeten Unfall in Singapur wird ihm auch noch eine Strafversetzung um zehn Plätze nach hinten aufgebrummt. Der Rekordweltmeister stand bereits zu Beginn der Qualifikation ungewöhnlich lange in der Box, eher er sich auf seine schnelle Runde aufmachte. Nur vier Sekunden vor Ende von Q1 kam Schumacher über die Linie, durfte so noch eine letzte Runde drehen. Und da zauberte er sich förmlich auf harten Reifen in den nächsten Durchgang. Platz 16 stand für ihn zu Buche - Glück gehabt.

Große Überraschungen gab es unterdessen nicht. Die Bestzeit von Romain Grosjean war dem Einsatz der weicheren, schnelleren Reifenmischung geschuldet. Am Ende des Feldes lag - wie gewohnt - Narain Karthikeyan.

Der Weltmeister setzt eine deutliche Duftmarke

Im zweiten Teil zeigte Sebastian Vettel erstmals, was wirklich drinsteckt im Red Bull. Gleich auf seiner ersten Runde auf den weichen Reifen drückte er die die Zeit auf 1:31,501 Minuten - so schnell war an diesem Wochenende bis dahin noch niemand. Jenson Buttons Konter konnte sich aber ebenfalls sehen lassen. Dem Briten im McLaren, dem nach dem Qualifying aufgrund eines Getriebewechsels eine Strafversetzung um fünf Plätze nach hinten bevorsteht, fehlten nur 2,7 Zehntelsekunden auf Vettel.

Schumacher blieb erneut recht lange in der Box und machte es wieder spannend. Doch diesmal reichte es nicht. Am Ende scheiterte Schumacher ebenso wie sein Teamkollege Nico Rosberg, während Hülkenberg in die Top Ten fahren konnte. Schumacher startet morgen von Rang 23 ins Rennen, Rosberg von Platz 14.

Red Bull dominiert und sichert die erste Startreihe

Das Finale war angerichtet. Neben Vettel und Button kämpften noch Mark Webber, Lewis Hamilton, Kimi Räikkönen, Grosjean, Fernando Alonso, Hülkenberg, Kamui Kobayashi und Sergio Perez um die Pole Position. Doch auch wenn sie sich alle Hoffnungen machten, gab es keinen Weg vorbei am Weltmeister. Wieder mit der ersten schnellen Runde setzte Vettel eine neue Bestmarke von 1:30,839 Minuten, sein Teamkollege Webber setzte sich rund zwei Zehntelsekunden dahinter fest.

Ein Dreher von Räikkönen kurz vor Ende des Qualifyings machte dann den Verfolgern noch einen Strich durch die Rechnung, neue Bestzeiten waren nicht mehr möglich. Vettel konnte sich über die vierte Pole der Saison freuen, sein Teamkollege machte die erste Startreihe komplett.

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