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Formel 1: Sebastian Vettel macht großen Schritt in der WM, Michael Schumacher stark

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Partylaune bei Weltmeister Vettel, starkes Rennen von Schumacher

07.10.2012, 10:05 Uhr | t-online.de

Formel 1: Sebastian Vettel macht großen Schritt in der WM, Michael Schumacher stark. Sebastian Vettel küsst den Siegerpokal von Suzuka. (Quelle: Reuters)

Sebastian Vettel küsst den Siegerpokal von Suzuka. (Quelle: Reuters)

Sebastian Vettel hat einen großen Schritt im Kampf um den WM-Titel gemacht. Beim Großen Preis von Japan fuhr der amtierende Weltmeister einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg ein. Begünstigt durch einen Ausfall des WM-Führenden Fernando Alonso konnte Vettel den Rückstand in der Fahrerwertung auf nur noch vier Zähler verkürzen.

Während Nico Rosberg das Rennen bereits in der ersten Runde nach einer Kollision beenden musste, konnte sich Michael Schumacher von Startplatz 23 bis auf Rang elf nach vorn arbeiten. (Wie haben Ihnen die deutschen Piloten gefallen? Nutzen Sie unsere Einzelkritik und benoten Sie die Leistungen von Vettel, Schumacher und Co.!)

Unterschiedliche Ausgangslagen bei Vettel und Schumacher

Die Vorzeichen hätten für Vettel nicht besser sein können. Im Qualifying dominierte der Weltmeister die Konkurrenz nach Belieben, die Pole Position war die logische Konsequenz. Seine ärgsten Konkurrenten im Kampf um den WM-Titel, Fernando Alonso, Kimi Räikkönen und Lewis Hamilton, lagen am Ende nur auf den Plätzen sieben bis neun. Mit einem Sieg in Suzuka hätte Vettel also seine eigene Position deutlich stärken können.

Ganz anders die Situation bei Michael Schumacher. Nur zwei Tage, nachdem er seinen erneuten Rücktritt aus der Formel 1 zum Saisonende bekanntgegeben hatte, reichte es für ihn im Qualifying nur zu Platz 13. Damit nicht genug, denn nach dem von ihm verschuldeten Unfall beim GP von Singapur bekam er noch eine Strafversetzung um weitere zehn Plätze nach hinten aufgebrummt. Schumacher startete also von Position 23 aus ins Rennen - ein schier aussichtsloses Unterfangen.

Mehrere Unfälle unmittelbar nach dem Start

Doch gleich beim Start ging es für den Rekordweltmeister sieben Plätze nach vorn. Was war passiert? Während Vettel an der Spitze souverän davon zog, rappelte es einige Positionen dahinter kräftig. Mit aufgeschlitztem Hinterrad drehte sich Fernando Alonso quer über die Strecke und landete in der Auslaufzone, Romain Grosjean fuhr Mark Webber ins Heck. Und auch für Nico Rosberg war bereits wenige hundert Meter nach dem Start Schluss. Für Vettel kam das Aus Alonsos natürlich sehr gelegen, bei einem Sieg hätte der Deutsche den Rückstand auf nur vier Punkte schmelzen lassen können.

Grosjean bekam für die Kollision mit Webber eine Stop-and-Go-Strafe verpasst, Webber selbst setzte nach einem Boxenstopp zur Aufholjagd an. Vettel fuhr - dem Werbespruch seines Teamsponsors folgend - wie beflügelt, setzte sich Runde um Runde weiter ab von seinen Verfolgern. In der 20. Runde versuchte sich unterdessen Sergio Perez an einem Angriff auf Lewis Hamilton, dessen Cockpit er im kommenden Jahr übernehmen wird. Aus der Attacke wurde ein Ausritt ins Kiesbett, wo er dann schließlich steckenblieb.

Starke Leistungen von Schumacher und Massa

Schumacher fuhr ein sensationelles Rennen. Schon zur Hälfte der zu fahrenden Distanz hatte er sich bis auf Rang zehn vorgearbeitet und lag damit in den Punkterängen. Von fehlender Motivation, welche der Kerpener noch als einen Grund für seinen Rücktritt angab, war nichts zu spüren. Am Ende musste er allerdings noch Daniel Ricciardo vorbei lassen und sich mit Rang elf zufrieden geben. Ebenfalls überzeugend war die Leistung von Felipe Massa. Der Ferrari-Pilot, der immer noch um die Verlängerung seines auslaufenden Vertrages hofft, hatte sich auf Platz zwei festgebissen.

Vettel ließ derweil nichts anbrennen, fuhr äußerst souverän zum Sieg in Suzuka. Hamilton belegte am Ende Rang fünf hinter seinem Teamkollegen Jenson Button, Räikkönen wurde Sechster. Lokalmatador Kamui Kobayashi sicherte sich zur Freude seiner Landsleute den dritten Platz auf dem Podium. Nico Hülkenberg fuhr auf einen starken siebten Platz.

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