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Formel 1: Grosjean massiv in der Kritik

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Alle schimpfen über Bruchpilot Grosjean

07.10.2012, 16:48 Uhr | sid

Formel 1: Grosjean massiv in der Kritik . Romain Grosjean zieht regelmäßig den Zorn seiner Fahrer-Kollegen auf sich. (Quelle: dpa)

Romain Grosjean zieht regelmäßig den Zorn seiner Fahrer-Kollegen auf sich. (Quelle: dpa)

Nico Rosberg will ihn sich zur Brust nehmen, Niki Lauda fordert eine lange Sperre für den "Wahnsinnigen" und Mark Webber schüttelt nur noch mit dem Kopf: Nachdem Bruchpilot Romain Grosjean beim Großen Preis von Japan erneut für einen Unfall gesorgt hat, steht der Franzose massiv in der Kritik. "Unser französischer Experte lernt es einfach nicht", sagte Niki Lauda.

"Dass er nur zehn Sekunden Strafe bekommen hat, verstehe ich einfach nicht", sagte RTL-Experte Lauda über Grosjean, der nach dem Start in Suzuka einen Crash ausgelöst hatte: "Wenn einer so wahnsinnig ist und nicht durch die erste Kurve kommt, muss man ihn belehren. Man müsste ihn wieder sperren, und diesmal mehr als ein Rennen".

"Wieder der Grosjean"

Grosjean hatte sich nach dem Start verschätzt und war nach wenigen Metern in das Heck des Red Bull von Mark Webber gerauscht. Der Wagen drehte sich und löste eine Kettenreaktion aus - Nico Rosbergs Rennen war beendet und das Safety-Car musste ausrücken.

"Wieder der Grosjean", schimpfte Rosberg: "Ich werde wohl mal ein Wort mit ihm reden, schließlich hat er mein Rennen kaputtgemacht und das von vielen anderen auch. Ein Rennen auf diese Art und Weise in der ersten Kurve zu beenden, ist beschissen". Bereits in Spa hatte Grosjean einen Massen-Crash verursacht und wurde daraufhin für das folgende Rennen in Monza gesperrt - in Suzuka bekam er nur eine Stop-and-Go-Strafe aufgebrummt.

"Da muss man sich wirklich was einfallen lassen"

"Wir waren fassungslos. Die Strafe ist keineswegs angemessen, vor allem nach der Vorgeschichte über die halbe Saison", sagte Helmut Marko, Berater des Red-Bull-Teams: "Da müsste eine Strafe von drei Rennen oder so kommen. Da muss man sich langsam wirklich was einfallen lassen."

Und Webber, der durch den Unfall in Suzuka nicht über Rang neun hinauskam, wetterte: "Das ist jetzt ziemlich oft passiert, da muss er sich mal genau im Spiegel anschauen. Er ist jetzt zum wiederholten Mal in der ersten Runde mit einem zusammengestoßen. Auf diesem Level geht das nicht."

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