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Formel 1: Niki Lauda erklärt die Ausbootung von Michael Schumacher

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Lauda: Schumacher hat zu lange gezögert

10.10.2012, 07:25 Uhr | t-online.de

Formel 1: Niki Lauda erklärt die Ausbootung von Michael Schumacher. Niki Lauda (li.) erklärt, warum Michael Schumacher gehen muss. (Quelle: dapd)

Niki Lauda (li.) erklärt, warum Michael Schumacher gehen muss. (Quelle: dapd)

Der neue Mercedes-Aufsichtsratschef Niki Lauda verrät, wie die Ausbootung von Michael Schumacher bei Mercedes ablief. "Er ist nicht gezwungen worden, das möchte ich noch einmal ganz klar betonen", sagte der Österreicher gegenüber RTL. Bei den Silberpfeilen habe man gar keine andere Wahl gehabt, als sich nach Alternativen umzusehen, sagte Lauda weiter: "Schumacher hat nun ja auch gesagt, dass er drei Monate vor und zurück überlegt hat, wie es weitergehen soll. Dass Mercedes deshalb reagieren musste, um die Zukunft abzusichern, war klar. Deswegen wurde mit Lewis Hamilton gesprochen, deswegen wurde Hamilton verpflichtet."

Schumacher hatte letzte Woche angekündigt, seine Karriere am Ende der Saison endgültig zu beenden. Ausschlaggebend dafür war die Mercedes-Entscheidung, seinen Vertrag als Fahrer nicht zu verlängern und stattdessen den 16 Jahre jüngeren McLaren-Piloten Hamilton zu verpflichten. Über seine Zukunft will Schumacher erst nach dem Ende der Saison entscheiden.

Hamilton als günstige Gelegenheit

Schumacher hätte sich bereits frühzeitig über die Konsequenzen seines Zögerns im Klaren sein müssen, so die Meinung der Mercedes-Bosse. "Michael war klar, dass wir als Team weiterdenken müssen und uns eine Gelegenheit, die sich uns nicht jedes Jahr bietet, sicherlich ergreifen müssen, wenn er noch denkt und es sich überlegen muss", sagte Motorsportchef Norbert Haug.

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Gespräche mit Sauber und Ferrari

Nach dem Aus bei Mercedes habe Schumacher seine Optionen ausgelotet. An einen Rücktritt habe der Rekordweltmeister zunächst einmal nicht gedacht, sagte Lauda: "Michael hat nach meinen Informationen mit Sauber geredet und mit Ferrari telefoniert."

"Michael wollte es sich noch nicht eingestehen"

Dass seine Karriere vorbei ist, dämmerte Schumacher offenbar erst nach und nach. "Im Endeffekt war es so, dass ihm eine Entscheidung abgenommen wurde, die er in sich wahrscheinlich schon gespürt hat, sich aber selbst vielleicht nicht eingestehen wollte", sagt seine Sprecherin Sabine Kehm gegenüber RTL. Sie räumte auch ein, dass ihr Mandant bei einer früheren Entscheidung vielleicht noch eine Zukunft bei Mercedes gehabt hätte. Dass Problem sei aber gewesen, dass "Schumacher sich nie so weit festlegen konnte, dass er zu 100 Prozent sicher sagen konnte: 'Ja, ich will'. Deswegen hat er es nicht gemacht", sagte Kehm.

Damit endet die zweite Karriere von Schumacher in der Formel 1 unrühmlich. Der Kerpener hatte sich 2006 schon einmal aus der Königsklasse zurückgezogen, 2010 war er für den deutschen Autobauer aber zurückgekehrt. Bei Mercedes blieben die Erfolge jedoch aus. Schumacher kam in bislang 52 Rennen im Silberpfeil nur einmal aufs Podest, in Valencia wurde er in diesem Sommer Dritter. Ein Sieg war ihm nicht vergönnt.

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