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Formel 1: "Vulkan" Fernando Alonso brodelt mit Blick auf die Weltmeisterschaft

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Vulkan vor dem Ausbruch: Ferrari-Star Fernando Alonso brodelt

10.10.2012, 12:37 Uhr | t-online.de, sid

Formel 1: "Vulkan" Fernando Alonso brodelt mit Blick auf die Weltmeisterschaft. Es brodelt in Fernando Alonso. (Quelle: xpb)

Es brodelt in Fernando Alonso. (Quelle: xpb)

Es gibt nicht gerade viele aktive Vulkane in Spanien. Am vergangenen Wochenende ist allerdings einer dazugekommen. Nach dem völlig verkorksten Wochenende beim Großen Preis von Japan brodelt es in Fernando Alonso. Der Ferrari-Pilot führt nach seinem Aus in der ersten Rennrunde zwar immer noch die Fahrer-Wertung der Formel 1 an - sein Vorsprung ist allerdings dramatisch zusammengeschmolzen.

Noch vor sechs Wochen hatte Alonso im Kampf um die Weltmeisterschaft 42 Punkte Vorsprung auf seinen Konkurrenten Sebastian Vettel, jetzt sind es derer nur noch vier.

"Müssen auf Fortschritte der Konkurrenz reagieren"

Der Trend spricht klar gegen ihn - doch der 31-Jährige gibt sich demonstrativ entspannt und spielt die Misserfolge der vergangenen Wochen herunter. "Wenn mir jemand am Anfang der Saison gesagt hätte, dass wir im Oktober um die WM kämpfen würden, hätte ich das gern unterschrieben", sagt Alonso. "Ich mache mir keine Sorgen, aber wir müssen auf die Fortschritte der Konkurrenz reagieren."

Innerlich brodelt es in dem Spanier, denn Alonso weiß: Wenn Ferrari, der größte und traditionsreichste aller Rennställe, tatsächlich die schon sicher geglaubte WM noch verspielt, lag es nicht an ihm. Der Spanier macht weiter keine Fehler, er musste hilflos mit ansehen, wie sein Vorsprung schmolz.

Scuderia Ferrari setzt die WM aufs Spiel

Kein Pilot fuhr öfter in die Punkte in dieser Saison, kein Fahrer stand öfter auf dem Podium. An seinen zwei Ausfällen trug Alonso keine Schuld. In Spa schoss ihn Romain Grosjean von der Strecke, in Suzuka schlitzte Kimi Räikkönen seinen Reifen auf. Alonso will unbedingt seinen dritten Titel nach 2005 und 2006 - doch sein Ferrari ist plötzlich nicht mehr schnell genug.

Und bei aller zur Schau gestellen Gelassenheit: Alonso ist sauer. Weil die Scuderia die WM aufs Spiel setzt. "Es ist klar, dass wir sehr viel an der Entwicklung des Autos arbeiten müssen", sagt Alonso und gibt den eigenen Druck vor dem Rennen in Südkorea ans Team weiter, "sechs Rennen lang ist bei uns nichts gekommen."

Alonso macht einfache Rechnung auf

Dafür machte die Konkurrenz von Red Bull in der Zwischenzeit Riesenschritte im Kampf um ein paar PS und noch weniger Luftwiderstand ihres Boliden. Und so konnte Vettel allein mit seinen zwei Siegen zuletzt 35 Punkte gutmachen. Der mächtige Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo nahm seinen Starpiloten angesichts des ins Schlingern geratenen Autos auch gleich in Schutz. "Wir wissen, dass wir uns auf den stärksten Fahrer von allen verlassen können", sagte er und rief sein Team auf, "die Nerven zu bewahren".

Die Botschaft scheint bei den Ingenieuren angekommen zu sein. Technikchef Pat Fry kündigte für die ausstehenden fünf Rennen eine Offensive aus Maranello an. "Es wird in Südkorea vier kleine Updates geben, bei den Rennen danach werden es signifikantere Veränderungen sein", sagte Fry. "Wir müssen ruhig bleiben und uns bewusst sein, dass jetzt alles zählt. Es wird noch mehr von uns kommen, obwohl wir viel aufholen müssen. Wir werden aber nie aufgeben." Das wird auch Alonso nicht, er macht eine einfache Rechnung für den Krimi um die WM auf: "Das Ziel ist, mindestens einen Punkt mehr zu holen als die anderen." Sonst bricht der Vulkan aus.

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