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DOSB-Präsident Bach begrüßt Interesse an Olympia

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DOSB-Präsident Bach begrüßt Interesse an Olympia

11.10.2012, 17:19 Uhr | dpa

DOSB-Präsident Bach begrüßt Interesse an Olympia. DOSB-Präsident Thomas Bach ist die öffentliche Unterstützung für Olympia wichtig.

DOSB-Präsident Thomas Bach ist die öffentliche Unterstützung für Olympia wichtig. (Quelle: dpa)

München (dpa) - DOSB-Präsident Thomas Bach hat die jüngsten Diskussionen um eine erneute Münchner Olympia-Bewerbung begrüßt, aber vor überstürztem Handeln gewarnt. "Wir freuen uns über das Interesse an Olympia", sagte der deutsche Ober-Olympier der Nachrichtenagentur dpa.

"Den richtigen Zeitpunkt für ein Bürgerbegehren zu finden, ist allerdings Aufgabe der Stadtpolitik." Der Münchner Stadtrat Mario Schmidbauer (CSU) will in der kommenden Woche ein Bürgerbegehren für eine Bewerbung um die Winterspiele 2022 starten und bis Januar die dafür nötigen 34 000 Stimmen sammeln.

Bayerns Sportminister Ludwig Spaenle wertete Schmidbauers Vorhaben als positiven Schritt für die Münchner Olympia-Ambitionen. "Ein klares und frühzeitiges 'Ja' der Münchnerinnen und Münchner für die Olympischen Spiele wäre ein unübersehbares Signal für weitere Wintersportorte als Partner sowie darüber hinaus für Bayern und Deutschland, sich um diese Spiele zu bewerben", sagte der Minister.

Für Bach sind "die Zustimmung der Bevölkerung und die überparteiliche politische Unterstützung gerade im Stadtrat" wichtige Faktoren für die internationalen Chancen und damit die Entscheidungsfindung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). "Deshalb beobachten wir die Entwicklungen in München mit großem Interesse. Der Ausgang wird dann in die Entscheidung des DOSB nach der Wahl des Olympia-Austragungsortes 2020, der Landtagswahl in Bayern und der Bundestagswahl im Herbst 2013 einfließen", erklärte der Jurist aus Tauberbischofsheim weiter.

Günther Lommer, Präsident des Bayerischen Landes-Sportverbandes (BLSV), steht der Initiative positiv gegenüber. "Ich sage dafür schon jetzt unsere Unterstützung zu. Allerdings sollten wir aus den Fehlern der letzten Bewerbung lernen. Zuerst muss die Stimmung in der Bevölkerung aufgenommen werden", betonte er am Donnerstag. Man sei sich im organisierten Sport einig darüber, dass eine erneute Bewerbung von München und Garmisch-Partenkirchen nur in Frage komme, wenn in beiden Kommunen die Bürger zustimmen.

"Es macht keinen Sinn, die Bürger zu befragen, wenn unklar ist, ob der DOSB eine Münchner Bewerbung will", sagte indes der Münchner SPD-Fraktionchef Alexander Reissl im "Münchner Merkur".

Offiziell erklären die Stadt München und der DOSB seit Monaten, sich erst im September kommenden Jahres, nach der Vergabe der Sommerspiele 2020, mit einer weiteren Kandidatur der bayerischen Landeshauptstadt ernsthaft beschäftigen zu wollen. Bis zum 14. November 2013 müssen alle Kandidatenstädte ihre Bewerbungsunterlagen und finanziellen Garantien beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) eingereicht haben.

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