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Formel 1: Großer Preis von Südkorea durch neuen Vertrag gerettet

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Neues Abkommen: Großer Preis von Südkorea gerettet

12.10.2012, 12:37 Uhr | t-online.de, sid

Formel 1: Großer Preis von Südkorea durch neuen Vertrag gerettet. Lewis Hamilton beim freien Training zum Großen Preis von Südkorea (Quelle: dapd)

Wenig Zuschauer, aber viele finanzielle Probleme: Der Große Preis von Südkorea ist bislang ein Verlustgeschäft. (Quelle: dapd)

Kaum Zuschauer, eine eher unspektakuläre Strecke und ein tristes Umfeld: Mit dem Großen Preis von Südkorea wird der Formel-1-Zirkus auch bei der dritten Auflage an diesem Wochenende nicht richtig warm. Nach einem Minus von umgerechnet 110 Millionen Euro seit dem ersten Grand Prix im Jahr 2010 drohte dem Rennen sogar das schnelle Aus. Nun haben sich die Veranstalter und Formel-1-Boss Bernie Ecclestone aber auf einen neuen Vertrag geeinigt.

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"Ich habe Herrn Ecclestone alle Daten gezeigt. Es dauerte eine Weile, aber am Ende hat er einem anderen Vertrag zugestimmt", sagte Park Won-hwa, der Promoter des Rennens gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

"Muss zum Nutzen beider Parteien sein"

"Wir mussten nachverhandeln, und ich habe ihn überredet, dass Korea das Rennen mit einem so großen finanziellen Verlust nicht weiter veranstalten kann", so Park weiter. "Die Veranstaltung muss zum Nutzen beider Parteien nachhaltig sein."

Der Große Preis in Yeongam leidet besonders unter dem schleppenden Ticketverkauf und dem mangelnden Interesse der Südkoreaner an der Formel 1. "Es wäre aber ein großer strategischer Fehler, sich von diesem Teil der Welt zurückzuziehen", sagte Park.

Zwei-Stufen-Plan

Mit einem Zwei-Stufen-Plan wolle die Regierung das Rennen nun profitabel machen. So soll bis 2016 zunächst die Automobilindustrie in der strukturschwachen Region angesiedelt werden. Bis 2021 sollen dann ein Kasino und neue Hotels entstehen, zudem soll die High-Tech-Industrie angelockt werden. Dafür seien bereits zwei Investoren aus China gewonnen worden.

Nach einem Bericht der Tageszeitung "Welt" übernachten Fans angesichts der derzeit noch miserablen Hotelsituation zum Teil in Bordellen oder in ihren Autos. Der Vertrag zwischen den Veranstaltern des Rennens und der Formel 1 läuft noch bis 2016.

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