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Triathlon-Brüder Raelert wünschen sich "perfekten Tag"

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Triathlon-Brüder Raelert wünschen sich "perfekten Tag"

12.10.2012, 12:42 Uhr | dpa

Triathlon-Brüder Raelert wünschen sich "perfekten Tag". Andreas Raelert hat schon Erfahrungen beim Ironman gemacht.

Andreas Raelert hat schon Erfahrungen beim Ironman gemacht. (Quelle: dpa)

Kailua Kona (dpa) - Vor ihrem ersten gemeinsamen Auftritt beim Ironman auf Hawaii haben die Rostocker Triathlon-Brüder Andreas und Michael Raelert hohe Erwartungen.

"Jeden Sportler begleiten im Training große Ziele und Träume in seinen Gedanken - und für uns als Brüder wäre es ein ganz großer Traum, dass der Nachname Raelert auf der Siegerliste steht, ganz egal welcher Vorname", sagte Andreas Raelert der Nachrichtenagentur dpa.

Nach zwei dritten Plätzen und einem zweiten Rang gilt der 36-Jährige, der seit Juli 2011 in 7:41:33 Stunden die Weltbestzeit über die Langdistanz (3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren, 42,195 Kilometer Laufen) hält, erneut als Favorit. Um zu siegen, brauche man zu all der Vorbereitung "den perfekten Tag".

Der vier Jahre jüngere Michael gibt am Samstag seine Hawaii-Premiere. "Es ist ein lange gehegter Traum, in Hawaii an den Start zu gehen. Andys Erfolge in den vergangenen Jahren haben dieses Gefühl noch verstärkt", sagte der zweimalige Weltmeister über die halb so lange 70.3-Strecke.

Kann man einen Ironman-Erfolg planen?

"Auf ein Rennen wie den Ironman Hawaii bereitet man sich viele Wochen und Monate im Voraus vor. Bei Schlüsseleinheiten im Training sowie ausgewählten Wettkämpfen versucht man zu visualisieren, um bestimmte Muster abzuarbeiten, auf die man dann bei der Weltmeisterschaft auf Hawaii hofft, zurückgreifen zu können. Und zu all der Vorbereitung braucht man dann am Renntag noch den perfekten Tag."

Sie waren schon sehr nah dran an einem Erfolg. Welche Lehren haben Sie aus den vergangenen Jahren gezogen?

"Das Risikomanagement bei der Ironman Weltmeisterschaft ist von größter Bedeutung, das heißt es gewinnt der Athlet, der die wenigsten Fehler begeht, der gute Beine hat, mental am stärksten ist und den perfekten Tag hat. Das Gesamtpaket ist entscheidend, Ernährung, Verpflegung, Renntaktik, und so weiter. Aus jedem Rennen sollte man immer positive Rückschlüsse ziehen."

Endlich starten Sie in diesem Jahr gemeinsam, nachdem es im vergangenen Jahr wegen einer Verletzung von Michael nicht geklappt hatte. Inwieweit hilft das Ihnen beiden, den Bruder dabeizuhaben?

"Es ist bereits ein Traum, und es motiviert uns sehr, dass wir beide zusammen auf Hawaii an den Start gehen können."

Seit wann spukt der Termin 13. Oktober 2012 in Ihrem Kopf herum?

"Es ist ein lange gehegter Traum, in Hawaii an den Start zu gehen. Andys Erfolge in den vergangenen Jahren haben dieses Gefühl noch verstärkt. Im vergangenen Jahr war ich als Supporter für ihn mit dabei - da stand für mich das klare Ziel fest, dass ich dieses Jahr dabei sein möchte."

Es ist erst Ihr zweiter Triathlon über die Langdistanz - und dann noch gleich auf Hawaii. Wie bereiten Sie sich mental auf diese extreme Herausforderung vor?

"Ich habe im vergangenen Jahr viel gelernt, als ich Andy während des Rennens beobachtet und unterstützt habe. Es geht im Ironman und ganz besonders auf Hawaii nicht darum, wer vorher die meisten Interviews gibt und die größten Sprüche macht. Das Rennen ist erst an der Ziellinie zu Ende, und bis dahin muss man alles geben, was möglich ist. Bei meinem ersten Ironman-Rennen in Regensburg habe ich gemerkt, wie viele und große Löcher man in einem Ironman hat, bis man im Ziel ankommt. Das war eine wichtige Erfahrung."

Wie profitieren Sie von Ihrem Bruder?

"Andy trainiert mich schon seit eh und je. Bereits seit meiner Kindheit bekomme ich gute Ratschläge von meinem größeren Bruder (grinst). Ich bewundere Andy in vieler Hinsicht, aber ganz besonders hinsichtlich seiner Geduld, Ruhe und positiven Ausstrahlung. Ich profitiere daher in vieler Hinsicht von meinem Bruder, als Trainer und als wichtiger Vertrauter."

Wer sind Ihre größten Konkurrenten auf den Sieg?

"Bei der Weltmeisterschaft in Kona starten die 50 besten Athleten der Welt, 48 davon sind für uns Konkurrenten. Hier haben so viele Athleten Siegchancen und auch sie werden - wie wir - alles dafür geben."

Was sind Ihre eigenen realistischen Ziele und was ist Ihr Traum?

"Jeden Sportler begleiten im Training große Ziele und Träume in seinen Gedanken - und für uns als Brüder wäre es ein ganz großer Traum, dass der Nachname Raelert auf der Siegerliste steht, ganz egal welcher Vorname."

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