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Formel 1: Sebastian Vettel übernimmt wieder die Führung in der WM

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Vettel gewinnt in Yeongam: Folgt jetzt auch der Titel-Hattrick?

14.10.2012, 11:48 Uhr | t-online.de

Formel 1: Sebastian Vettel übernimmt wieder die Führung in der WM. Sebastian Vettel auf dem Weg auf die Strecke in Yeongam. (Quelle: AP/dpa)

Sebastian Vettel auf dem Weg auf die Strecke in Yeongam. (Quelle: AP/dpa)

Sebastian Vettel hat einen weiteren großen Schritt gemacht in Richtung drittem Weltmeister-Titel hintereinander in der Formel 1. Der amtierende Weltmeister gewann den Großen Preis von Südkorea vor seinem Teamkollegen Mark Webber und übernahm damit wieder die Führung in der Fahrerwertung.

Durch den dritten Platz von Fernando Alonso beträgt Vettels Vorsprung auf diesen nun sechs Punkte. Während Nico Hülkenberg mit seinem sechsten Platz beste Werbung für einen möglichen Wechsel zu Sauber gemacht hat, war beim Mercedes-Duo Michael Schumacher und Nico Rosberg einmal mehr der Wurm drin. (Bewerten Sie die Leistungen der deutschen Piloten in unserer Einzelkritik!)

Vettel zieht mit Lauda und Clark gleich

Mit seinem dritten Rennsieg in Serie klettert Vettel auch in der Formel-1-Statistik. Durch den 25. Grand-Prix-Erfolg seiner Karriere zog der 25-Jährige mit den Ex-Champions Niki Lauda und Jim Clark gleich. In der ewigen Bestenliste verbesserte sich Vettel auf Rang sieben. Spitzenreiter ist immer noch Rekordchampion Michael Schumacher mit 91 Siegen.

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Sollte Vettel am Ende der Saison wie in den vergangenen zwei Jahren ganz oben stehen, wäre er erst der dritte Pilot in der Geschichte der Formel 1, dem dieses Kunstück gelingt. Vor ihm war es nur Juan Manuel Fangio und Michael Schumacher vergönnt, sich dreimal hintereinander die Krone des Weltmeisters zu schnappen.

Vettel schnappt sich Webber gleich beim Start

Die Arbeitsanweisung für Sebastian Vettel für das Wochenende in Südkorea war klar: das Rennen gewinnen! Denn mit einem Sieg in Yeongam hätte der amtierende Weltmeister auf jeden Fall die Führung in der Fahrerwertung zurückerobert. Sein Rückstand auf Fernando Alonso betrug vor dem Rennen gerade einmal vier Zähler. Dass Vettel im Qualifying die Pole Position ausgerechnet an seinen Teamkollegen Mark Webber verlor, war ein mehr als unglücklicher Zwischenfall.

Denn von Stallorder wollte man bei Red Bull Racing bis dato nichts wissen. Eine schwierige Aufgabe also, der sich Vettel zu stellen hatte. Beim Start lief dann aber alles nach seinem Geschmack. Zunächst schnappte er sich Webber, führte das Feld durch die ersten Kurve. Sein Teamkollege selbst wehrte alle Attacken Alonsos ab, der zuvor Lewis Hamilton hinter sich ließ. Vettel vor Webber und Alonso - so ging das Trio in die ersten Runden des Rennens.

Kobayashi räumt zwei Konkurrenten von der Piste

Jenson Button und Nico Rosberg mussten schon im ersten Umlauf die Segel streichen. Button wurde von Kamui Kobayashi abgeräumt, der Unfall zwischen den beiden hatte ebenfalls Auswirkungen auf den Boliden von Rosberg. Von der Rennleitung wurde Kobayashi wegen des Crashs mit einer Durchfahrtsstrafe belegt.

In der 15. Runde hatte sich Vettel bereits ein Polster von gut vier Sekunden auf seinen Teamkollegen erarbeitet, als dieser zum ersten Stopp an die Box gerufen wurde. Alonso hatte nun wieder freie Sicht auf den Red-Bull-Piloten, sein Rückstand von fast sieben Sekunden war allerdings zu groß für einen Angriff. Eine Runde später gingen die beiden dann auch zum Service, an der Reihenfolge änderte sich nichts.

Vettel soll seine Vorderreifen schonen

Während sich Vettel an der Spitze weiter von Webber absetzen konnte, verlor der Australier nach und nach an Boden auf Alonso. Bei Halbzeit des Rennens bekam Vettel vom Kommandostand die Anweisung auf seinen rechten Vorderreifen zu achten. Der wurde auf dem südkoreanischen Asphalt ganz besonders in Anspruch genommen, auch Hamilton hatte mit dem schweren Abrieb zu kämpfen.

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Aber Vettel behielt einen kühlen Kopf, baute nach dem zweiten Stopp seinen Vorsprung auf Webber sogar noch aus. Und der setzte sich wieder von Alonso ab, der Red-Bull-Doppelsieg kam in greifbare Nähe. Ein enttäuschter Rosberg sah seinem Teamkollegen Schumacher aus der Boxengasse zu, wie dieser sich auf der Strecke im Duell mit Paul di Resta aufrieb. Der Mercedes funktionierte nicht annähernd so, wie man es sich im Team gewünscht hatte.

Der Weltmeister zittert sich zum Sieg

Vettel wurde immer wieder ermahnt, Geschwindigkeit herauszunehmen. Vor allem in den Linkskurven sollte der Weltmeister langsamer machen, der rechte Vorderreifen baute einfach zu stark ab. Sechs Runden vor Schluss kam von Vettel dann endlich der beruhigende Funkspruch ans Team: "Macht Euch keine Sorgen, ich werde jetzt die Reifen schonen." Also keine neuen Versuche mehr, die schnellste Rennrunde auf den Asphalt zu brennen.

Eine sehr gute Entscheidung, denn so konnte Vettel seine Führung bis ins Ziel bringen. Vettel gewann das Rennen vor seinem Teamkollegen. Webber diente als Puffer zu Alonso, sodass der Deutsche nicht nur die WM-Führung übernehmen, sondern auch direkt einen Vorsprung von sechs Punkten einfahren konnte.

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