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Viel Rummel um EM-Mitfavorit Ovtcharov

17.10.2012, 10:38 Uhr | dpa

Viel Rummel um EM-Mitfavorit Ovtcharov. Dimitrij Ovtcharov ist immer mehr in den Fokus gerückt.

Dimitrij Ovtcharov ist immer mehr in den Fokus gerückt. (Quelle: dpa)

Herning (dpa) - Der Erfolg hat auch für Dimitrij Ovtcharov seinen Preis. Seit seinem beeindruckenden Olympia-Coup in London, wo er mit zwei Bronzemedaillen im Einzel und Team sogar Deutschlands Top-Star Timo Boll übertrumpfte, hetzt der Tischtennis-Profi von Termin zu Termin.

Einladungen in die USA und nach China, ein Training mit Bremer Schülern, ein Auftritt im Frühstücksfernsehen - "Dima" ist in aller Munde. "Auch medientechnisch hat die Nachfrage angezogen", sagte der 24-Jährige vor seinem ersten Auftritt bei der EM in Dänemark.

Einerseits genießt der Weltranglisten-Zehnte den verstärkten Rummel um seine Person. "Es nehmen mich viel mehr Leute wahr als vorher, im Supermarkt und auf dem Flughafen. Sehr viele Leute erkennen einen und gratulieren einen. Das ist schon sehr angenehm", berichtete Ovtcharov in der Fachzeitschrift "tischtennis". Auf der anderen Seite geht der Terminstress nicht spurlos an ihm vorbei. "Momentan spiele ich nicht so konstant wie zuvor. Nach Olympia hat mir das regelmäßige Training gefehlt", gestand der ehrgeizige Sportler.

Die fehlende Frische machte sich vor drei Wochen beim Weltcup in Liverpool bemerkbar. Dort scheiterte er mit zwei Niederlagen bereits in der Vorrunde, während Rekord-Europameister Boll mit seinem zweiten Platz gute Form bewies. Linkshänder Boll und Rechtshänder Ovtcharov sind bei der EM in Herning an Nummer eins und zwei gesetzt. Ein deutsches Endspiel am Sonntag wäre also keine ganz große Überraschung - zuvor müssen die beiden DTTB-Asse aber einige harte Brocken aus dem Weg räumen.

Zumindest auf dem Papier scheint der Weg ins Finale für Europa-Top-Sieger Ovtcharov einfacher zu sein als für seinen Kumpel Boll. "Wir sind befreundet. Dima hat schon mehrmals vor großen Turnieren bei uns zu Hause übernachtet", erklärte der WM-Dritte. Im direkten Duell konnte der 31-Jährige die Wachablösung als deutsche Nummer eins bisher immer verhindern. "Wenn zu einem Finale kommt, dann will natürlich jeder gewinnen", sagte Ovtcharov.

Der gebürtige Ukrainer, der in Tündern bei Hameln aufgewachsen ist, hat nach Olympia seinen Vertrag beim russischen Club Fakel Orenburg bis 2016 verlängert. Dort spielt auch der Weißrusse Wladimir Samsonow, mit dem Ovtcharov eine EM-Medaille im Doppel anstrebt. Boll, der bereits fünfmal Gold in dieser Konkurrenz gewann, hat diesmal auf einen Doppel-Start verzichtet.

Das Engagement in Orenburg lasst Ovtcharov genügend Zeit für Training im Deutschen Tischtennis-Zentrum (DTTZ) in Düsseldorf. Dort wohnt er auch mit seiner schwedischen Freundin Jenny. Vater und Trainer Michail Ovtcharov, der ihm Tischtennis beibrachte, bleibt sein wichtigster Ansprechpartner. "Wir telefonieren täglich", sagte der EM-Mitfavorit. Aus Herning will er vor allem gute Nachrichten vermelden.

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