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Barfußschuhe: das sollten Sie beim Tragen beachten

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Barfußschuhe - das sollten Sie beim Tragen beachten

31.10.2012, 13:16 Uhr | dpa-tmn

Barfußschuhe: das sollten Sie beim Tragen beachten. Barfußschuhe. (Quelle: imago)

Barfußschuhe - für wen sind Sie geeignet? (Quelle: imago)

Barfußlaufen ist gesund - doch trifft diese Aussage auf jeden zu? Grundsätzlich bejahen die Experten diese Ansicht und raten zu Barfußschuhen, die das Barfußgefühl vermitteln, ohne tatsächlich barfuß zu laufen. Doch beim Laufen mit den Zehenschuhen sollten Lauffreudige einige Dinge beachten, um Probleme mit Gelenken oder Sehnen zu vermeiden, denn der neue Laufsport-Trend ist nicht für jeden etwas. Sehen Sie mehr in unserer Foto-Show: Barfußlaufen - neuer Trend im Laufsport.

Barfußschuhe für das Barfußgefühl

Ob in der Stadt, beim Joggen oder sogar beim Bergwandern: Immer mehr Menschen tragen Barfußschuhe auch Zehenschuhe genannt - denn in ihnen findet jeder Zeh seinen eigenen Platz. Sie sehen aus wie Handschuhe für die Füße. "Dieser Schuh soll dem Menschen das Gefühl des Barfußlaufens ermöglichen", erläutert Prof. Ingo Froböse vom Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln. "Die Spezialsohle schützt den Fuß dabei vor Verletzungen und ermöglicht freie Bewegungen, ist dabei extrem dünn, und ein sehr direkter Bodenkontakt wird erzielt." Ziel sei ein natürliches Laufgefühl.

"Aus wissenschaftlicher und gesundheitlicher Sicht ist dieser Trend absolut zu unterstützen", sagt Froböse. Grundsätzlich sollte ein Schuh dem Menschen eine möglichst natürliche Laufbewegung ermöglichen und ihn in seiner Bewegung nicht einschränken. "Ist der Fuß trainiert, stellen diese neuen Schuhe kein Problem dar. Gesunde Füße und ein gesunder Bewegungsapparat sind aber Voraussetzungen."

Barfußlaufen langsam beginnen

Wer mit dem "Barfußlaufen" in den neuen Schuhen beginnen möchte, sollte seine Füße nach und nach daran gewöhnen. Froböse empfiehlt, gelegentlich für circa 30 bis 60 Minuten pro Tag diese Schuhe zu tragen und damit die Füße auf die neue Belastung vorzubereiten. "Grundsätzlich können diese Schuhe die natürliche Lauf- und Gehbewegung fördern." Der Läufer habe dann einen besseren und direkteren Kontakt zum Boden, und die Verletzungsgefahr sinkt. "Zurück zur natürlichen Form des Laufens - das ist der neue Trend, der aber nicht für alle geeignet ist."

Laufschuhe: Gute Dämpfung statt Zehenschuhe

Gut gedämpfte Laufschuhe haben daher weiterhin ihre Berechtigung. "Wer etwas zu viel Gewicht mit sich trägt, sollte zunächst Schuhe wählen, die die Belastung auf Gelenke und Co. etwas reduzieren, also mit einer guten Dämpfung", rät der Wissenschaftler. Zu viel Schonung und Dämpfung sei aber auch nicht gut: "Knochen, Knorpel und Muskeln wollen und müssen belastet werden", sagt Froböse. Sonst könne es zu Problemen an den Sehnen, vor allem an der Achillessehne, kommen.

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