Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

Regierung gewährt eine Million Euro zum NADA-Budget

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Bund steuert eine Million Euro zum NADA-Budget bei

24.10.2012, 16:24 Uhr | dpa

Regierung gewährt eine Million Euro zum NADA-Budget. Im Sport-Etat des Bundesinnenministeriums wird nun doch eine Million Euro für die NADA geben.

Im Sport-Etat des Bundesinnenministeriums wird nun doch eine Million Euro für die NADA geben. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die Finanzierung der Nationalen Anti-Doping-Agentur für 2013 ist gesichert. Im Sport-Etat des Bundesinnenministeriums sind nun doch eine Million Euro für die NADA vorgesehen.

Vor den abschließenden Haushaltsberatungen des Sportausschusses im Deutschen Bundestag hatten die Regierungsparteien einen entsprechenden Antrag eingebracht, der mit den Stimmen von CDU/CSU und FDP auch verabschiedet wurde.

Wie die eine Million Euro gegenfinanziert wird, ließen der Bund offen. "Das ist jetzt Sache der Haushälter, die da schon Wege ins Auge gefasst haben", sagte Klaus Riegert, der sportpolitische Sprecher der CDU-CSU-Fraktion, der Nachrichtenagentur dpa. Auf jeden Fall muss das Geld aus dem Sport-Etat des Bundesinnenministeriums finanziert werden. Das heißt, es wird an anderen Stellen wieder Geld weggenommen. "Das ist auch als Signal an den Sport zu verstehen, sich künftig stärker an der Finanzierung der NADA zu beteiligen", erklärte Riegert.

Insgesamt liegen die Ausgaben des Innenministeriums für die Sportförderung 2013 bei 129,2 Millionen Euro. Das ist eine leichte Absenkung im Vergleich zum Olympia-Jahr 2012, als noch 131,7 Millionen für den Sport ausgegeben wurden.

Der Vorschlag der SPD-Fraktion auf Zahlung von zusätzlichen 1,5 Millionen Euro für die NADA, die durch Streichung von Mitteln für das Bundesinstitut für Sportwissenschaft in Köln finanziert werden sollte, wurde mehrheitlich abgelehnt. "Das war ein Last-Minute-Antrag der Regierungskoalition, um eine Blamage in Sachen NADA-Finanzierung zu vermeiden", wertete der sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Martin Gerster, die Rettungsaktion des Bundes für die NADA.

Eine nachhaltige Finanzierungs-Sicherung für die NADA sei dies jedoch keineswegs. "Ich fürchte, wir werden bei den nächsten Haushaltsberatungen dasselbe Problem bekommen. Daher haben wir die Diskussion in Gang gebracht, über das Stiftungsmodell der NADA grundsätzlich nachzudenken", erklärte Gerster. Klaus Riegert räumte ein, dass die Beteiligung der Länder an der NADA "nach wie vor zäh" sei. Bisher hätten sich nur Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern bereit erklärt, kleinere Summen für den Anti-Doping-Kampf zur Verfügung zu stellen. Die Resonanz aus der Wirtschaft zur Finanzierung der NADA liegt seit Jahren weit unter den Erwartungen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal